Bildergalerie «Jungfraujoch»

Auf 3580 Meter über Meer ist alles extrem. Auch die Arbeitsbedingungen.
Ein Teil von Joan und Martin Fischers Berufsleben findet unterirdisch statt. In den Berg geschlagene Gänge verbinden auf dem Jungfraujoch Bahnhof mit Forschungsstation und Sphinx-Plattform.
Fischers pendeln dabei oft zwischen zwei Welten. Ein paar Schritte und eine pinkfarbige Türe trennen das einsiedlerische Forscherdasein von den Touristenströmen.
Hinter diese Tür darf kein Tourist. Die hochalpine Forschungsstation Jungfraujoch gehört zu den grössten und modernsten ihrer Art.
Modern trifft allerdings eher auf die technischen Einrichtungen und Laboratorien zu als auf das Gebäude. Rustikal passt hier besser.
Während Joan Büroarbeiten erledigt, liest Martin Testergebnisse ab und erledigt Unterhaltsarbeiten in den verschiedenen Laboren.
Dazu gehört auch, dafür zu sorgen, dass immer genügend Stickstoff vorhanden ist.
Als Betriebsleiter-Ehepaar sorgen Fischers für einen reibungslosen Betrieb der Forschungsstation. Sie kümmern sich aber auch um die Bedürfnisse der Forscher und halten hier und da auch mal einen kleinen Schwatz.
Zum Arbeitsort gehört nicht nur das Hauptgebäude der Forschungsstation, sondern auch das auf 3580 Meter über Meer gelegene Sphinx- Observatorium. Die Forscher benutzen noch den alten Lift, der für die Touristen schon längst geschlossen ist.
In der Sphinx finden regelmässige Messungen zur Luftqualität statt. Die weissen Filter bleiben in der Höhenluft auf dem Jungfraujoch fast weiss. In einer Stadt sind sie nach wenigen Stunden schwarz.
Gehört auch zum Job: das Schneeschaufeln. Und zwar das ganze Jahr über.
Bei fast jedem Wetter muss Martin raus. Auch bei Sturm. Ab Windgeschwindigkeiten von 160 Stundenkilometer sichert er sich mit einem Seil.
Bei schönem Wetter liegt ab und zu ein Spaziergang auf dem Gletscher drin. Wenn es „chutet“ bleibt nur die Aussichtsterrasse um frische Luft zu schnappen.
Der Hund will bei jedem Wetter raus. Und Schneebälle-Fangen macht auch bei Sturm Spass.