Die Sammelkampagne 2010

In ihrer Sammelkampagne 2010 zeigt die Schweizer Berghilfe auf, wie wichtig die Unterstützung für die Bergbevölkerung ist. Sie stellt dabei das Thema Alpwirtschaft ins Zentrum. Denn eine Schweiz ohne bewirtschaftete Alpen ist undenkbar.

Solidarität breiter Kreise mit der Bergbevölkerung ist notwendig
Nur wenn das soziale und wirtschaftliche Umfeld stimmt, wandern die Menschen nicht aus den Berggebieten ab. Deshalb unterstützt die ausschliesslich mit Spenden finanzierte Stiftung Schweizer Berghilfe jedes Jahr mehrere hundert Projekte von Einzelpersonen, Familien und Gemeinschaften, welche die Lebensbedingungen der Bergbevölkerung verbessern. „Die Solidarität breiter Kreise ist für belebte Bergregionen entscheidend“, betont Hugo Höhn, Geschäftsführer der Schweizer Berghilfe.

Vielfältige Unterstützungsfelder
Die Alpwirtschaft ist nur eines der Unterstützungsfelder der Schweizer Berghilfe. „Für die Menschen in den Bergen sind die Lebensbedingungen grundsätzlich schwieriger als im Unterland“, erklärt Hugo Höhn. Arbeitsplätze, Bildungs- und Einkaufsmöglichkeiten sind vielerorts rar, und die Zukunft ist ungewiss. Die Naturgewalten sind eine zusätzliche Herausforderung. Täglich unternimmt die Bergbevölkerung grosse Anstrengungen, um in ihrer Heimat ein Auskommen zu erwirtschaften und nicht abwandern zu müssen. Dabei leistet die Schweizer Berghilfe wirkungsvolle Unterstützung.


Die aktuelle Medienmitteilung der Schweizer Berghilfe zur nationalen Sammelkampagne 2010.

Die einzelnen Massnahmen der Sammelkampagne 2010

Plakate:

Neue Seilbahn auf die Alp Wannelen, Unterschächen / UR
Neue Seilbahn auf die Alp Wannelen, Unterschächen / UR
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„Buvette“ auf der Alpage de Loveignoz, Val d’Hérens / VS
„Buvette“ auf der Alpage de Loveignoz, Val d’Hérens / VS
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Neuer winterfester Stall, Wolfenschiessen / NW
Neuer winterfester Stall, Wolfenschiessen / NW
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Briefliche Spendenaufrufe Deutschschweiz und Romandie:

Neue Alpkäserei für die Alp Hohkien, Kiental / BE
Neue Alpkäserei für die Alp Hohkien, Kiental / BE
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„Buvette“ auf der Alpage de Loveignoz, Val d’Hérens / VS
„Buvette“ auf der Alpage de Loveignoz, Val d’Hérens / VS
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Fernsehbeiträge:

Sendung „Mitenand“ auf SF1: Auf der fast 2000 m ü. M. hoch gelegenen Alp Alplen hat das Sennenehepaar Gisler gute Aussichten – nicht nur wegen des Panoramas: Dank des neuen, mit Hilfe der Schweizer Berghilfe erbauten Kuhstalls haben sich die Arbeitsbedingungen und damit auch die Zukunftsperspektiven entscheidend verbessert. link

Sendung „Ensemble“ auf TSR1: Seit 33 Jahren bewirtschaftet Lise-Es-Borrat die Alpage de Loveignoz im Val d’Hérens. Dank der mit Unterstützung der Schweizer Berghilfe neu erstellten „Buvette“ (Alp-Beiz) kann sie mit ihrem Team die Alp wirtschaftlicher betreiben. Und Wanderer und Touristen freuen sich über die Möglichkeit, einzukehren und feinen Alpkäse zu kaufen. link

Sendung „Insieme“ RSI LA1: Die veraltete Infrastruktur auf der Alpe Robiei im Maggiatal - ein mobiler Käserei-Container, ein provisorisches WC und eine weit entfernt gelegene Unterkunft - sind zum Glück Vergangenheit: Das neue, zweckmässige Alphaus, das mit Unterstützung der Schweizer Berghilfe realisiert werden konnte, sichert die künftige Bewirtschaftung der Tessiner Alp.

Radio-Spot (deutsch):


DRS1 und DRS Musigwälle:
Wie würde es in den Alpen tönen, wenn die Alpweiden nicht mehr bewirtschaftet würden?