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Saas-Almagell (Wallis)

Mann, Wasserleitung

Historische Wasserleitungen nützen und schützen

In Saas-Almagell waren die Kanäle für das Bergwasser defekt. Die finanzschwache Gemeinde konnte sich die Sanierung nur dank der Unterstützung der Schweizer Berghilfe leisten. Nun können die Bauern ihre Felder wieder bewässern und das Dorf ist vor Schäden geschützt.

Seit alten Zeiten wird im Wallis das Wasser in Kanälen, so genannten Suonen, aus den Bergen auf die Felder geführt. An vielen Orten sind die traditionellen Leitungen defekt. So auch in Saas-Almagell, wo die Felder ohne Bewässerung überhaupt nicht nutzbar sind. Und das zu einer Zeit, in der die Landwirtschaft einen Aufschwung erlebt, wie Gemeindepräsident Emil Anthamatten erklärt: «Die Pflege der Natur liegt unserer Bevölkerung am Herzen.»

Schutz vor Wasserschäden

Die Suonen sind aber nicht nur die Lebensadern für die Bauern, sie leiten nach starken Regenfällen auch das Wasser ab. So schützen sie die Wohnhäuser vor Hangrutschungen und Schäden. «Ohne die Unterstützung der Schweizer Berghilfe wäre die Sanierung der Suonen unmöglich gewesen, da unsere Gemeinde stark verschuldet ist», sagt Anthamatten. An dieser Unterstützung beteiligte sich auch Calgon. Für jede verkaufte Packung flossen im Sommer 50 Rappen ins Sanierungsprojekt. Die Erneuerung der Leitungen gibt den Bauern wieder eine Zukunftsperspektive. Als positiver Nebeneffekt konnte zudem ein Wanderweg ausgebessert werden, der von Touristen rege genutzt wird. Das ist wichtig, denn der Tourismus ist eine bedeutende Einkommensquelle für das ganze Tal.

Projektstatus: realisiert

Bilder zum Projekt

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Mann, Wasserleitung
Bauarbeiten an den traditionellen Wasserleitungen oberhalb von Saas Almagell.
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