Lokale Gesundheitseinrichtungen
braucht es gerade in schwächer besiedelten Gebieten, denn bei Unfällen
oder akuten Krankheiten kann nicht einfach in weit entfernte Orte
ausgewichen werden. Hier muss fachmännische Hilfe vor Ort erfolgen.
Auch ältere und pflegebedürftige Personen, die in den Bergen wohnen,
sind auf eine flexible und intensive Betreuung angewiesen.
Beispiele von Projekten
Heimenschwand/BE: Einsamkeit muss nicht sein
In Heimenschwand/BE führt die Familie Siegrist einen Bauernhof. Künftig wird sie bei sich zwei ältere Personen beherbergen, was ihr wichtige Zusatzeinnahmen bringt. Dazu baut die Familie auf dem Hof zwei Gästezimmer und ersetzt zudem die veraltete Heizung.
bergarzt.ch: Damit der Arzt im Bergdorf bleibt
Um die medizinische Versorgung für die Bevölkerung auch in abgelegenen Bergregionen zu sichern, wurde die Internetseite www.bergarzt.ch ins Leben gerufen: Sie ermöglicht die Organisation von Praxisvertretungen, wenn Bergärzte in der Weiterbildung oder in den Ferien sind.
Boltigen/BE: Das «Haus Fuhrenmatte» gibt neue Impulse
Das «Haus Fuhrenmatte» in Boltigen bietet Menschen mit Demenz professionell betreuten Lebensraum und gewährleistet den Gästen der Wohngemeinschaft möglichst grosse Selbständigkeit. Zudem entstanden mit dem Heim rund zehn Vollzeitarbeitsstellen für 17 Mitarbeitende.
Promontogno/GR: Bergell für medizinische Notfälle jetzt gut gerüstet
Jahrelang mussten Notfalleinsätze im bündnerischen Bergell mit einem mangelhaft ausgerüsteten Fahrzeug geleistet werden. Ein neuer, moderner Einsatzwagen ermöglicht eine bessere medizinische Versorgung der einheimischen Bevölkerung und der Touristen.
Sta. Maria/GR: Ein neues Gesundheitszentrum für das Val Müstair
Dem veralteten Regionalspital Val Müstair fehlten die Mittel, um die gesundheitliche Versorgung von Talbewohnern und Touristen zu decken. Die Unterstützungszusage der Schweizer Berghilfe löste eine Solidaritätsbewegung aus. Unterdessen ist das neue Gesundheitszentrum in Betrieb.