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Escholzmatt (Luzern)


Escholzmatt/LU: «Die Strasse ist unser Lebensnerv»

Eine ganze Reihe von Entlebucher Bergbauernfamilien ist auf eine funktionstüchtige Strasse angewiesen. Sie verbindet die abgelegenen Höfe mit Escholzmatt. Dank der dringenden Sanierung ist der winterliche Verkehr nun endlich wieder sicherer.


Der Winter war in den letzten Jahren für die Menschen im Gebiet Bodenmatte-Längschwand oberhalb von Escholzmatt eine besondere Herausforderung: Die rund acht Kilometer lange Güterstrasse, welche zahlreiche Entlebucher Höfe erschliesst, wies viele Schäden auf. Das erschwerte den Winterdienst stark. «Dort, wo der Schnee wegen Unebenheiten und Löchern in der Strasse liegen blieb, bildete sich rasch gefährliches Eis», schildert Jakob Stalder, Bergbauer und Präsident der Strassengenossenschaft, die prekären Verhältnisse. Zudem konnte das Wasser an verschiedenen Stellen nicht abfliessen, was im hügligen, steilen Gelände für die privaten und landwirtschaftlichen Fahrzeuge eine weitere Gefahr darstellte. Es gab keine Alternative: Die Strasse musste dringend verstärkt und erneuert werden.

Ohne Strasse weder Milchtransport noch Schulbus

«Die Strasse ist unser Lebensnerv», sagt Stalder und verdeutlicht das: «Ohne gut befahrbare Strasse könnte der Milchlastwagen die Milch nicht mehr auf den einzelnen Betrieben abholen und zur Weiterverarbeitung ins Tal transportieren. Das wäre schlimm.» Auch der Schulbus, der die Kinder von den verstreuten Höfen jeden Tag nach Escholzmatt in die Schule und wieder zurück bringt, kann nur verkehren, wenn die Strasse sicher ist. Das Leben und Arbeiten – dazu gehört oft auch ein notwendiger Zusatzerwerb im Tal – wäre ohne Strassenverbindungen für manche Bauernfamilie in dieser Bergregion nicht möglich. Umso grösser ist die Dankbarkeit für die finanzielle Unterstützung, welche die Schweizer Berghilfe für die gemeinschaftliche Strassensanierung leisten konnte. «Nur dank dieser Hilfe konnten wir unser Vorhaben überhaupt verwirklichen», sagt Jakob Stalder und fährt fort: «Es ist in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich, dass einem so geholfen wird.» Im Sommerhalbjahr hat sich die erneuerte Strasse bereits bewährt. Jakob Stalder ist zuversichtlich: «Der Winter kann kommen!»


Projektstatus: realisiert

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Für die erste Etappe des morgendlichen Schulwegs ist man froh um das Fahrrad.
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