Brunnital-Sittlisalp (Uri)

Neue Seilbahn für Einheimische und Touristen
Mehr als altgedient war die Seilbahn, die den Zugang zur Sitllisalp ermöglicht. Ohne den Neubau der Seilbahn gäbe es kein Leben mehr auf der Alp. 1999 wurde die neue Seilbahn Brunnital-Sittlisalp eingeweiht. Sie stellt nicht nur die Verbindung der Familien ins Tal sicher, sondern bringt auch mehr Besucher in die Region.Die Seilbahn Brunnital-Sittlisalp, von den Einheimischen liebevoll «Schiffli» genannt, erfüllte nach 40 Jahren Dienst die Anforderungen an die Sicherheit nicht mehr. Die Alpbetriebe waren gefährdet. «Ohne die Seilbahn gibt es auf der Sittlisalp keine Betriebe, keine Bewirtschafter, kein Leben», sagt Bruno Achermann, Kassier der Seilbahngenossenschaft Brunnital-Sittlisalp. Zur Diskussion stand ein Neubau der Seilbahn oder der Ausbau der Strasse auf die Alp. Aufgrund der Steilheit des Geländes kam aber nur das Seilbahnprojekt infrage.
Die Verbindung zahlt sich aus
Die Baukosten von rund einer Million Franken konnten mit Subventionen, der Beteiligung von Genossenschaftern, diversen Spenden und der Unterstützung der Schweizer Berghilfe finanziert werden. «Die Erneuerung der Seilbahn hat sich ausbezahlt», sagt Bruno Achermann. Die Bahn sichere den Bergbauernfamilien einen Teil ihres Auskommens und befördere die Kinder der Alpfamilien in die Schule. Und sie bringe die Wanderer auf die schöne Sittlisalp. 240 Tage im Jahr ist die Bahn in Betrieb. «Nicht zu unterschätzen ist dabei auch der Vermarktungswert», führt Achermann weiter aus. «Wir können die ganze Region besser zugänglich machen, wodurch auch unsere Produkte aus der Käserei bekannter werden.»
Weitere Informationen: Telefon 041 879 10 20
Betriebsführungen Alpkäserei Sittlisalp: Telefon/Fax 041 879 17 86
Projektstatus: realisiert











