Tourismus
Die Berge prägen das Gesicht der Schweiz – für viele Gäste ein Grund, unser Land zu besuchen. Damit das so bleibt, sind Ideen und Angebote zur Erhaltung der Attraktivität unserer Berggebiete nötig. Wir begleiten gute Ideen und unterstützen die Bergbevölkerung bei deren Umsetzung.
In Partnerschaft mit der Schweizer Berghilfe lanciert Schweiz Tourismus ein Impulsprogramm für den ländlichen Tourismus im Berggebiet. Im Fokus stehen eine verbesserte Angebotsgestaltung und eine intensivere Vermarktung.
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Beispiele von Projekten
 | Montenol/JU: Es lebe der Dorfgeist!Als Montenol vor rund anderthalb Jahren ein Teil der neu geschaffenen Gemeinde Clos du Doubs wurde, ging mit der Schliessung der Schule ein Stück Dorfkultur verloren. Nach dem Umbau ist Leben in das ehemalige Klassenzimmer zurückgekehrt – auch dank auswärtigen Gästen, die hier übernachten können.  |
 | Stans/NW: Auf den Hufspuren der Sbrinz-HändlerDie geschichtsträchtige Alpenquerung via Grimselpass erlebt unter dem Namen «Via Sbrinz» einen zweiten Frühling. Wo Säumer während Jahrhunderten den begehrten Sbrinz-Käse gen Süden transportierten, können Erlebnishungrige es ihnen heute nachmachen – die Bergbevölkerung profitiert.  |
 | Frutigen/BE: Schulklassen auf Expedition im vielfältigen AlpenraumDie Planungsregion Kandertal entwickelte ein Projekt, damit Schulklassen aus der Schweiz im Kandertal Projektwochen durchführen können. Damit wird die Bildung der Kinder gefördert und gleichzeitig der Tourismus angekurbelt.  |
.jpg) | Les Brenets/NE: «Wir sind eine Macher-Familie»Gemeinsam mit seinen Eltern bewirtschaftet Laurent Oppliger einen kleinen Hof im Neuenburger Jura. Mit der Unterstützung der Schweizer Berghilfe steckt der junge Bauer viel Eigenleistung in den Ausbau eines alten Nebengebäudes. Die Beherbergung von Gästen im «Château Rose» wird der Familie in Zukunft dringend benötigte Einkünfte bringen.  |
 | Cauco/GR: Lebendiges Talarchiv und Treffpunkt unter einem DachDie «Bottega» in Cauco ist nicht nur ein Laden, sondern auch ein Café. Dank dem Engagement der Schweizer Berghilfe konnte der wichtige Treffpunkt im abgelegenen Calancatal nun um ein lebendiges Talarchiv unter dem gleichen Dach erweitert werden.  |
 | Château-d’Oex/VD: Gästezimmer bringen nachhaltige NebeneinkünfteMit vereinten Kräften hat Familie Morier auf ihrem Betrieb Gästezimmer eingerichtet. Das erfolgreiche Angebot verschafft zwei Generationen genug Einkommen und dem Hof erfreuliche Zukunftsperspektiven.  |
 | Schwenden/BE: Frischer Wind in altem GemäuerZuhinterst im Diemtigtal im Berner Oberland wurde ein einst bekanntes Hotel aus dem Dornröschenschlaf geweckt. Das Haus «Steppenblüte» bringt zahlreiche Gäste in das abgelegene Tal und ist damit ein wichtiger Faktor für die regionale Wirtschaft.  |
 | Romoos/LU: «Schwarzes Gold» aus dem EntlebuchDie Köhlerei ist ein uraltes Gewerbe, das im Entlebuch noch immer praktiziert wird. Bauer Willy Renggli verschafft sich dadurch zusätzliche Einnahmen. Nicht nur mit dem Verkauf der Kohle, sondern auch mit Touristenführungen.  |
 | Urnäsch/AR: Appenzeller Ziegen kommen auf TourenIm Appenzellerland herrscht Aufbruchstimmung: Acht Bauernfamilien profitieren von einem neuen familienfreundlichen Reka-Feriendorf mit 300 Betten. Mit Erlebnis-Angeboten rüsten sich die Landwirte für die Gäste. Fritz Brunner und Heidi Kernbichler ermöglichen einen spannenden Einblick in das Älplerleben.  |
 | Vnà/GR: Ein Dorf wird zum HotelEin kleines Unterengadiner Dorf setzt auf sanften Tourismus: Ein Kultur- und Gasthaus wurde auf nachhaltige Art zu neuem Leben erweckt. Statt neue Ferienwohnungen zu bauen, bieten die Dorfbewohner Zimmer in ihren Wohnungen und Häusern an. Seit Mai 2008 ist das schweizweit beachtete Hotel-Dorf für die Gäste offen. Die ganze Region soll davon profitieren.  |
 | Chalais/VS: Berglandwirtschaft hautnah erleben auf einem einzigartigen HofSeine Freude an Natur und Tieren weiterzugeben, ist dem jungen Bauern Alain Zappellaz ein grosses Anliegen. Mit einem Hof, der zugleich Zoo, Herberge und Schule ist, will er den Leuten die Landwirtschaft näher bringen. Der Betrieb bietet den Besuchern ein einzigartiges Erlebnis.  |
 | Engelberg/OW: Dank der Seilbahn sicher zur SchuleDie Familie Tschümperlin, die hoch über Engelberg/OW bauert, ist durch
eine Seilbahn mit dem Dorf verbunden. Sie ermöglicht den Kindern einen
sicheren Schulweg und den täglichen Milchtransport ins Tal.  |
 | Val Müstair/GR: Ein Tal engagiert sich für das BiosphärenreservatNeue Arbeitsplätze und eine intakte Natur müssen kein Widerspruch sein: Diese Vision verfolgt das Val Müstair, das zu einem Biosphärenreservat werden möchte. Das Projekt «Biosfera» verbessert die Perspektiven der regionalen Wirtschaft und schützt gleichzeitig die Natur.  |
 | Mümliswil/SO: Kämme für Könige aus den Solothurner BergenWas tun, wenn ein wichtiger Arbeitgeber wegfällt? Statt sich die Haare zu raufen, schuf die Bevölkerung in Mümliswil auf dem ehemaligen Fabrikgelände ein einzigartiges Zentrum zum Thema Haare. Das gut vernetzte Projekt bringt der Region neue wirtschaftliche Chancen.  |
 | Uri / Tessin: Nächster Halt GottardoIm Sommer 2007 wurde der Bahnwanderweg Gottardo eröffnet. Entlang der Gotthard-Bahnlinie lädt er zum Entdecken ein, wobei nicht nur Bahnfans auf ihre Rechnung kommen. Der Weg trägt zum Aufschwung des Tourismus in der Gotthardregion bei.  |
 | Montavon/JU: Ein Dorf baut für eine bessere ZukunftMit einem neuen Schlafraum bringt der engagierte Dorfverein von Montavon Gäste in den kleinen Weiler, der sich als Ausgangspunkt für Ferien in der Jura-Region bestens eignet. Davon kann die lokale Wirtschaft nachhaltig profitieren.  |
 | Gruyères/FR: Mehr Betrieb dank Bed and BreakfastTrotz harter Arbeit auf der Alp war das Einkommen der Familie Murith bescheiden. Zum Glück hatte die sympathische Bauernfamilie eine gute Idee: Mit der Vermietung von Gästezimmern verschaffen sich Muriths ein wichtiges zweites Standbein.  |
 | Brunnital-Sittlisalp/UR: Neue Seilbahn für Einheimische und TouristenNeun Familien sahen ihren sommerlichen Alpbetrieb auf der Sittlisalp gefährdet. Die Seilbahn entsprach nicht mehr den Sicherheitsvorschriften. Dank des Neubaus der Seilbahn können die Familien weiter auf der Alp leben, und der sanfte Tourismus erlebt einen Aufschwung.  |
 | Le Noirmont/JU: Ein Zimmer für den Reiter, eine Box fürs PferdAndré Chapattes Einkünfte aus der Rinderhaltung waren knapp. Mit einem originellen Angebot lockt der Bauer nun Gäste in seine «Gîte Refuge chez Dédé»: Sowohl dem Pferd als auch dem Reiter bietet er eine Unterkunft.  |
 | Alp Corwetsch/VS: Neue Nutzung der Alphütte für Natur- und Bergprojekte von JugendlichenEine alte Steinhütte auf der Alp Corwetsch wird für einen neuen Zweck umgebaut. Wo Landwirtschaft betrieben wurde, werden Projektwochen für Jugendliche veranstaltet. Damit können junge Menschen aus den Städten die Natur in den Bergen erleben.  |