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Appenzeller Bauernfamilie mit vier Kindern ist auf den neuen Stall angewiesen
Mit Herzblut bewirtschaftet eine sechsköpfige Appenzeller Bergbauernfamilie ihren Hof, auf dem sie Milch produziert und Hühner züchtet. Der kleine Betrieb konnte kürzlich vergrössert werden mit dem Ziel, das landwirtschaftliche Einkommen zu verbessern. Doch der zwingende Umbau des alten Kuhstalls in einen zeitgemässen Laufstall droht an den Kosten zu scheitern. Nur wenn der tüchtigen Familie finanziell unter die Arme gegriffen wird, hat der Betrieb eine Zukunft.Trotz zwei Standbeinen wirft der Hof noch zu wenig ab
Wer durchs Appenzeller Hinterland wandert, entdeckt auf Schritt und Tritt schmucke Bauernhöfe, eingebettet in eine reizvolle Hügellandschaft, darüber spannt sich ein weiter Himmel. Hier hat sich eine junge Bergbauernfamilie mit Leib und Seele der Landwirtschaft verschrieben. Ihre Arbeit ist streng, für beschauliche Momente bleibt kaum Zeit. Vor zehn Jahren hat der 39-jährige Betriebsleiter den väterlichen Bergbetrieb mit zehn Hektaren übernommen. Vor zwei Jahren konnte er den Hof seines Onkels dazupachten und so die nutzbare Fläche verdoppeln. Eine solide wirtschaftliche Grundlage ist zwingend: Die vier Bergbauernkinder zwischen drei und neun Jahren wollen versorgt sein und sollen eine gesunde Zukunft haben. Der tüchtige Landwirt hat auf dem Hof zwei Standbeine aufgebaut. Er produziert Käsereimilch, aus dem der bekannte Appenzeller Käse hergestellt wird. Gleichzeitig betreibt der Bauer eine Hühneraufzucht – doch trotz dieser Anstrengungen reicht es nicht zum Leben.
Die einzige Lösung besteht im Umbau des veralteten Stalls
Der fleissige Landwirt muss deshalb noch auswärts als Kranführer arbeiten. Das soll sich aber bald ändern, denn sein Herz schlägt für die Berglandwirtschaft und für seine Familie. Die Zupacht des Betriebes seines Onkels erfolgte denn auch, um das Einkommen zu einem grösseren Teil als bisher auf dem eigenen Hof verdienen zu können. Mit diesem Bekenntnis zur Berglandwirtschaft ist aber für die Familie eine schier unüberwindbare Hürde verbunden: Der 35-jährige Anbindestall ist für den Viehbestand nämlich viel zu klein geworden. Die einzige Lösung darin besteht, den alten Stall in einen Laufstall um- und auszubauen. Doch der Umbau bedeutet für die bescheidende, sechsköpfige Bauernfamilie eine gewaltige finanzielle Belastung. Hinzu kommt ein Schicksalsschlag: Der Vater des Betriebsleiters, der wie der Onkel bisher auf dem Hof mitgearbeitet hat, ist schwer erkrankt. Die Zeit des Hoffens und Bangens zerrt zusätzlich an den Kräften der Familie.
Finanzielle Hilfe ist nötig, soll die Familie eine Perspektive haben
Der Druck, den die Appenzeller Bauersleute mit ihren vier Kindern spüren, ist immens. Dennoch versuchen sie, den zwingend nötigen Stallumbau zu realisieren. Die Zahlen sprechen aber eine ernüchternde Sprache: Trotz Subventionen, Investitionskredit, Hypotheken, eigenen Barmitteln und vielen Eigenleistungen bleibt ein Fehlbetrag, welcher der Familie einen Strich durch die Rechnung macht. In dieser angespannten Situation hat eine ehrenamtliche Expertin der Schweizer Berghilfe die Bergbauernfamilie besucht. Sie hat sich von der Notwendigkeit des Stallumbaus überzeugen können und empfiehlt, die dringende finanzielle Hilfe zu leisten. Denn nur so gibt es für die engagierte Grossfamilie auf ihrem schönen Appenzeller Hof überhaupt eine Zukunft.
Projekt Nr. p5001617
Offener Betrag: Fr. 9'200.00 (Stand: 17.05.2012)
Haben Sie weitere Fragen? Verena Wehrle berät Sie gerne.

Tel. 044 712 60 64
verena.wehrle@berghilfe.ch



