Spendenkonti:
|
Post: 80-32443-2 IBAN CH44 0900 0000 8003 2443 2 |
WIR: 264641-38-0000 |
Spenden aus dem Ausland |
Arbeitsplätze in einem naturnahen Campingplatz erhalten
Ein kleines Bergdorf, das als Durchgangsort oft links liegen gelassen wird, weiss um die Bedeutung seines kleinen Naturcampingplatzes: Die Gäste, die hier in einmaliger Bergkulisse übernachten, bringen wichtige Einnahmen. Doch die Camping-Infrastruktur ist veraltet, dringend müssen die sanitären Einrichtungen verbessert werden. Trotz grossem Engagement der Einheimischen ist das neue, einfache Betriebsgebäude nicht finanzierbar. Hilfe ist nötig und dringend.Das kleine Bergdorf braucht Einnahmen
Aufgegebene Bergbauernbetriebe, verwilderte Alpen, Menschen, die ihre Bergtäler verlassen müssen: Wenn es im Berggebiet nicht genug Beschäftigung gibt, drohen solche Szenarien. Das wünscht sich niemand. Froh ist man deshalb auch in der Hofsiedlung in der Bündner Surselva, dass der kleine Naturcampingplatz in den Sommermonaten Gäste zum Innehalten animiert – und der Randregion touristische Einnahmen bringt. Hinter dem Angebot stecken viel Mut, Eigeninitiative und immense Arbeit: Vor zwölf Jahren haben sich engagierte Dorfbewohner in einem Verein zusammengetan und den Naturcampingplatz ins Leben gerufen. Feriengäste finden hier am Oberlauf des Rheins eine Übernachtungsmöglichkeit in eindrücklicher Alpenlandschaft. Für das Bergdorf bedeutet jeder Aufenthalt wichtige Einkünfte. Die Gäste bezahlen fürs Übernachten, sorgen auf dem Naturcampingplatz für Arbeitsmöglichkeiten für die Einheimischen, sie kaufen regionale Produkte, frequentieren Restaurants im Dorf und nutzen touristische Angebote der Region – kurz: Sie bringen Wertschöpfung.
Gefragtes Angebot – veraltete Einrichtungen
Über die Jahre hat sich herumgesprochen, welch einmaliges Erlebnis der Naturcampingplatz bietet; er ist bei Familien und Ausflüglern aus dem In- und Ausland beliebt. Nur: Die einfache Infrastruktur aus der Gründerzeit genügt den heutigen Anforderungen in keiner Weise mehr; so sind etwa die sanitären Einrichtungen in veralteten, unzumutbaren Containern untergebracht. Eine rasche Verbesserung ist zwingend. Mit Elan hat die private Campingplatz-Trägerschaft deshalb die Planung eines funktionalen Betriebsgebäudes angepackt. Der schlichte Holzbau soll künftig den Empfang, die sanitären Einrichtungen, eine kleine Cafeteria und einen Kiosk beherbergen. Aber: So bescheiden der geplante Modernisierungsschritt ist, so schwierig gestaltet sich die Umsetzung. Denn die Investition übersteigt die finanziellen Möglichkeiten der engagierten Campingplatz-Betreiber. Doch was heisst das für den idyllischen Übernachtungsort? Am Ende gar „Zelte abbrechen“?
Ohne finanzielle Unterstützung gibt es keine Zukunft
Soweit soll es nicht kommen. Die Anstrengungen, welche die initiativen Menschen vor Ort unternehmen, sind enorm. Sie bringen alle verfügbaren Barmittel, Hypotheken, Eigenleistungen und Zuwendungen von Dritten ein, auch die Gemeinde beteiligt sich massgeblich an der Finanzierung. Trotzdem bleibt ein Fehlbetrag. In der schier ausweglosen Situation haben ehrenamtliche Experten der Schweizer Berghilfe sich des Projekts angenommen und mit den Verantwortlichen die Lage besprochen. Sie kommen zum Schluss, dass das neue Betriebsgebäude für die Zukunft des Naturcampingplatzes unverzichtbar ist und wirkungsvolle Unterstützung braucht. Der Nutzen wird sogar im Winterhalbjahr spürbar sein: Zahlreiche Langläufer werden für das Betriebsgebäude, das als neuer „Streckenposten“ direkt an der Loipe zu liegen kommt, ebenfalls dankbar sein und sich dort stärken können.
Projekt Nr. p5001598
Offener Betrag: Fr. 60'000.00 (Stand: 17.05.2012)
Haben Sie weitere Fragen? Verena Wehrle berät Sie gerne.

Tel. 044 712 60 64
verena.wehrle@berghilfe.ch



