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Neues Wohnhaus ausserhalb der Lawinenzone
Hinten im wildromantischen Schächental betreibt eine Urner Grossfamilie auf ihrem Bergbauernbetrieb Mast und Aufzucht. Während die Ökonomiegebäude des Hofs auf 1400 Meter über Meer in einem guten Zustand sind, bereitet das Wohnhaus Grund zur Sorge. Es ist baufällig und viel zu klein für die Familie. Weil es in einem steilen, lawinengefährdeten Hang liegt und ausserdem eine schlechte Bausubstanz aufweist, kann nur mit einem Neubau eine annehmbare Wohnsituation geschaffen werden. Doch die finanziellen Mittel der Familie reichen nicht aus, um diesen zu realisieren.Gute Voraussetzungen trotz äusserst steilem Gelände
Beim Blick auf eine detaillierte topografische Karte fallen am Standort des Bergbauernhofs die besonders eng beieinander liegenden Höhenkurven auf. Tatsächlich ist das Gelände, welches von der tüchtigen Bergbauernfamilie bewirtschaftet wird, extrem steil: Über 35 Prozent beträgt die Hangneigung. Deshalb brauchen nicht nur die zum Hof gehörenden Rinder, Schafe und Ziegen einen sicheren Tritt, um sich auf dem Weideland zu bewegen; auch die Bauersfamilie muss bei der strengen Arbeit mit Kraft, Ausdauer und Bedacht vorgehen. Neben dem harten Alltag auf dem Betrieb geht der gelernte Bauer noch einem Nebenerwerb in einer Holzbaufirma nach. Trotz des steilen und arbeitsintensiven Geländes verfügt der Hof über erfreuliche Voraussetzungen: Der Laufstall ist in gutem Zustand, und die Bauern haben Aussicht auf weiteres Pachtland. Dementsprechend optimistisch könnten sie in die Zukunft schauen, wenn ihnen nicht das Wohnhaus grossen Kummer bereiten würde. Es ist alt und zu klein für die Grossfamilie mit sieben Kindern im Alter von sieben bis 17 Jahren, die alle noch im Haushalt leben. Um den Hof zu erhalten, muss die Wohnsituation dringend angepasst werden.
Das Haus muss abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden
Die Bausubstanz des Hauses ist schlecht. Doch nicht nur deswegen kann eine Sanierung nicht in Betracht gezogen werden. Weil das Gebäude schwer zugänglich ist und ausserdem im steilen Lawinenhang liegt, bleibt nur ein Weg, um eine zumutbare Wohnsituation zu schaffen: Abbrechen und an einem geeigneteren Standort einen Neubau erstellen. Direkt neben dem Laufstall sind die Voraussetzungen dazu glücklicherweise gegeben.
Dank Unterstützung belastet der Neubau das Budget nicht zu stark
Der Neubau löst die Wohnprobleme der arbeitssamen Familie langfristig und sichert Existenz sowie Werterhaltung des Hofs. Denn wenn die Kinder einmal ausgezogen sind, könnte der obere Stock des Hauses in eine zweite Wohnung umfunktioniert werden. Ein ehrenamtlicher Experte der Schweizer Berghilfe hat das Projekt geprüft. Er lobt die Leistungsbereitschaft und die Bescheidenheit der Familie und empfiehlt, sie bei der Realisierung ihres neuen Hauses zu unterstützen. So könnte eine langfristig zumutbare Wohnsituation ohne zu grosse Verschuldung geschaffen werden.
Projekt Nr. P5001661
Offener Betrag: Fr. 2'000.00 (Stand: 17.05.2012)
Haben Sie weitere Fragen? Verena Wehrle berät Sie gerne.

Tel. 044 712 60 64
verena.wehrle@berghilfe.ch



