Über den Berg mit...

In der Berghilf-Ziitig kommen jedes Mal Menschen zu Wort, die in einer besonderen Beziehung zur Bergwelt und ihrer Bevölkerung stehen. So unterschiedlich die Lebensläufe und der Bekanntheitsgrad dieser Menschen sein mag, für sie alle ist die Zukunft der Bergregionen eine Herzensangelegenheit. Hier ein kleiner Vorgeschmack.

Ein wunderbarer Ort der Spiritualität

José Mittaz, Prior, Hospiz Grosser St. Bernhard

«Unser Hospiz ist weder ein Kloster noch ein Hotel. Es ist ein Refugium, wo Menschen Halt machen können, bevor sie ihren Weg fortsetzen. Hier herrscht eine spirituelle und zugleich bodenständige Atmosphäre. Das ist besonders im Winter zu spüren, der auf dem grossen St. Bernhard sieben Monate dauern kann. Wer hier einkehrt, ist dem Himmelt etwas näher, aber noch immer fest mit der Erde verbunden. Bei uns sind alle willkommen – unsere Türen stehen jederzeit offen.»
aus: Berghilf-Ziitig Nr. 74, Winter 2011
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„Als Kind half ich heuen und melken“

Lolita Morena, Fernsehmoderatorin

„In meiner Kindheit verbrachte ich viel Zeit bei unseren Verwandten in Italien, die auf einem Bergbauernhof leben. Ich weiss, was es heisst, zu heuen oder Kühe zu melken. Das habe ich schon alles gemacht – und erst noch gerne. Seit ich nur noch sporadisch im Fernsehen auftrete, gehört mein Herz und mein Engagement ganz dem Tierschutz. Ich besuche gelegentlich Walliser Höfe um zu sehen, ob die Tiere den Vorschriften entsprechend untergebracht sind. Ohne Berge kann ich nicht leben. Die Menschen, die Lebensqualität, die Natur und die Berglandschaft sind einfach fantastisch.“
aus: Berghilf-Ziitig Nr. 73, Herbst 2011
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«Manchmal schütteln die Bergler den Kopf»

Micha Plüss und Michele Bühler, Mitarbeiter des Landesforstinventars

«Als Mitarbeiter des Landesforstinventars entdecken wir immer wieder wunderschöne Orte in unserem Land, von denen wir sonst nie erfahren hätten. Besonders im Tessin macht die Arbeit Spass, denn dort müssen wir teilweise stundenlang wandern, bis wir unsere Messstelle erreichen. Immer wieder kommt es zu spannenden Begegnungen mit den Einheimischen, die ab und zu den Kopf schütteln über die komischen Unterländer, die am Boden herumkriechen und Pflänzchen zählen.»
aus: Berghilf-Ziitig Nr. 72, Sommer 2011
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«Der Kopf muss frei sein»

Kurt Baumann, Bergfotograf

«Nach meiner Lehrzeit und mehrjähriger Tätigkeit bei Werbeagenturen begann ich, die Schönheit der Berge und die Einmaligkeit der Naturlandschaften zu entdecken. Ich musste sie einfach mit meiner Kamera festhalten. Ich will den Leuten die Schönheit und Vielfalt der Schweizer Bergwelt zeigen. Viele Leute kennen unsere Täler und Berge nicht. Wir verfügen in der Schweiz mit unserer Bergwelt über ein tolles Naherholungsgebiet. Aber man muss es sehen, finden, erleben. Wenn ich mit meinen Bildern das Interesse für unsere Naturschönheiten wecken kann, ist das Ziel erreicht.»
aus: Berghilf-Ziitig Nr. 71, Frühling 2011
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«Marroni braten ist meine Passion»

Stefan Elsener, Marronibrater

«Dieser Beruf ist eine Herzensangelegenheit, und ich bin mit Leib und Seele dabei. Das Allerwichtigste sind natürlich qualitativ gute Marroni, sonst läuft gar nichts. Ich kam auf die Idee, meinen Beruf in den Bergen auszuüben, weil man an gute Standplätze in Städten und auf Jahrmärkten kaum herankommt. Heute bereite ich meine Marroni an Weihachtsmärkten im Bergell zu. Im Verlauf des Dezembers beziehe ich ausserdem meinen Standplatz in St. Moritz. Besonders hier in St. Moritz komme ich mit Leuten aus allen Schichten in Kontakt: vom einfachen Arbeiter über den Touristen und die Hausfrau mit Kindern bis hin zum Alkoholiker oder Millionär. Alle essen gerne Marroni.»
aus: Berghilf-Ziitig Nr. 70, Winter 2010
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Simon Ammann, vierfacher Olympiasieger

«Das Toggenburg hat mein Leben geprägt»

Simon Ammann, vierfacher Olympiasieger

«Das Gefühl, wenn ich die Skischanze herunterfahre und durch die Luft fliege, ist unbeschreiblich schön, wie in einem Traum. Seit meinem ersten und für mich unvergesslichen Skisprung liess mich die Sportart nicht mehr los. Klar habe ich noch Ziele: Ich möchte kommende Saison endlich einmal die Vierschanzentournee gewinnen, diese Zielsetzung liegt im Bereich des Möglichen. Das Toggenburg mit seinen Bergen wie Säntis und Churfirsten hat mein Leben geprägt und ich fühle mich im Berggebiet sehr wohl. Früher unternahm ich häufig Skitouren, wanderte oder kletterte mit meinem Bruder. Die intensiven Sprungtrainings lassen das gegenwärtig aber kaum noch zu.»
aus: Berghilf-Ziitig Nr. 69, Herbst 2010
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«Ich lebe vom, im und auf dem Berg»

Peter Amacher, Geologe und Strahler

«Mein Onkel war Strahler, und ich durfte ihm gelegentlich bei seiner Arbeit behilflich sein. Bis 2009 arbeitete ich teilzeitlich für die neue Eisenbahn-Alpentransversale NEAT am Gotthard. Während des Tunnelbaus musste ich für den Kanton die Mineralien sicherstellen und die Funde registrieren, die dann wissenschaftlich ausgewertet wurden. Die Aufträge als Geologe sind für mich sehr wichtig. Sie sichern mir mein Einkommen. Anders ist es, wenn ich als selbstständiger Strahler unterwegs bin. Wenn ich am Morgen losziehe, weiss ich nie, ob ich etwas finde. Ich könnte nie im Unterland leben. Dort fühle ich mich nicht wohl. Seit Jahrzehnten lebe ich vom, auf, im und mit dem Berg. Das ist mein Leben.»
aus: Berghilf-Ziitig Nr. 68, Sommer 2010
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«Im Wallis lernt man, sich zu behaupten»

Georges Bregy, Fussball-Legende

«Ich werde auch heute noch relativ häufig auf mein Freistoss-Tor an der Fussball-Weltmeisterschaft 1994 in den USA angesprochen, sogar von jüngeren Leuten. Ein WM-Spiel ist für einen Spieler schlicht das Grösste. Die Emotionen sind enorm, der Druck entsprechend gross. Das Dorf Raron, wo ich aufgewachsen bin, war ein guter Nährboden für Ehrgeiz und Kampfgeist: Wir Walliser wollen dem Rest der Schweiz immer wieder zeigen, dass wir auch etwas können. Meine Kindheit im Wallis hat mir gut getan. Die Nähe zu den Bergen genoss ich immer.»
aus: Berghilf-Ziitig Nr. 67, Frühling 2010
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Die «fliegende» Berghebamme

Marie Gabrielle von Weber betreut Hausgeburten im Berggebiet

«Auf die Idee, Hebamme zu werden, kam ich erst, als ich bereits eine Ausbildung zur Kauffrau abgeschlossen hatte. In 19 Jahren Berufspraxis bin ich inzwischen bei 300 Hausgeburten angelangt. Die Beziehung zur schwangeren Frau aber auch zum künftigen Vater ist mir sehr wichtig. In der kurzen, intensiven Zeit, in der ich die zum Teil abgelegenen Höfe besuche, werde ich oft zu einem Teil der Familie.»
aus: Berghilf-Ziitig Nr. 66, Winter 2009
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«Schnee anzufassen, ist für viele Inder ein Traum»

Jedes Jahr entstehen in der Schweiz mehrere Bollywood-Filme

Prominente indische Filmschauspieler finden Jahr für Jahr den Weg in die Schweizer Berge. Der Grund: Unsere Alpen- und Bergregionen mit saftigen Wiesen, grasenden Kühen, verschneiten Gipfeln und stiebenden Wasserfällen bieten die ideale Kulisse für romantische Sing- und Tanzszenen, die in keinem Bollywood-Film fehlen dürfen.
aus: Berghilf-Ziitig Nr. 65, Herbst 2009
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Claude Nicollier

«Bergsteiger und Astronauten haben vieles gemeinsam»

Claude Nicollier, ehemaliger Astronaut und ETH-Professor

«Als Kind verbrachte ich viele Sommer in der Waadtländer Region der Ormonts. Meine Beziehung zum Wallis begann während meines Astrophysik-Studiums, als ich im Observatorium lange Winternächte auf dem Gornergrat verbrachte. Gerade für die Schweiz sind die Berge ein wahrer ‹trésor›, der in seiner Art auf unserem Planeten einmalig ist. Der Schlüssel für ihren Erhalt liegt darin, eine Balance zwischen Schonung und Nutzung zu finden, die der Bergbevölkerung nützt.»
aus: Berghilf-Ziitig Nr. 64, Sommer 2009
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«Ich jodle mit Begeisterung»

Walter Andreas Müller, Schauspieler

«Am liebsten gehe ich zum Skifahren in die Berge. Dort geniesse ich die frische Luft und die intakte Natur. Im Onsernone-Tal, wo ich eine Zeit lang ein Standbein hatte, habe ich die Nöte eines Bergdorfs hautnah miterlebt. Ein wertvolles Kulturgut, das gepflegt werden muss, ist für mich die Volksmusik. Ich jodle selber mit Begeisterung.»
aus: Berghilf-Ziitig Nr. 63, Frühling 2009
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Bernhard Russi

«Noch nie einen Bergbauern klagen gehört»

Bernhard Russi, ehemaliger Ski-Rennfahrer und Pistenarchitekt

«In meinem Wohnort Andermatt habe ich einen guten Draht zu meinen Nachbarn, den Bergbauern. Jeder von ihnen ist ein wirklicher Unternehmer. Sie tragen eine grosse Verantwortung, haben es aber nicht immer leicht. Auch wenn wir gelegentlich über Sorgen und Probleme sprechen, habe ich noch nie einen Bergbauern klagen hören.»
aus: Berghilf-Ziitig Nr. 62, Winter 2008
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Jörg Abderhalden

«Alpauffahrten haben mich immer begeistert»

Jörg Abderhalden, Schwingerkönig und Schweizer des Jahres 2007

«Als Bauernsohn aus dem Toggenburg habe ich eine enge Beziehung zu den Bergen und den Bergbauern aus unserem Dorf. Die Alpauffahrten waren spezielle Momente in meiner Kindheit. Der Umzug der Tiere und die damit verbundene Atmosphäre haben mich immer begeistert. Für Kinder gibt es nichts Schöneres, als auf einem Hof aufzuwachsen.»
aus: Berghilf-Ziitig Nr. 61, Herbst 2008
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«Anbieten, was einen einzigartig macht»

Hansruedi Müller, Tourismusexperte und Professor an der Universität Bern
«Ich bin beruflich oft in den Bergen und geniesse das landschaftliche Erlebnis. Die Schweiz hat auf kleinem Raum sehr viel zu bieten. Für den Tourismus genügt allerdings die schöne Landschaft allein nicht. Die Gäste suchen das Regionale und Authentische. Jede Region soll anbieten, was sie einzigartig macht. Beispiele dafür sind das Biosphärenreservat Entlebuch oder die agrotouristischen Angebote in Urnäsch.»
aus: Berghilf-Ziitig Nr. 60, Sommer 2008
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Gion A. Caminada, Achitekt und ETH-Dozent

«Unglaubliche Vielfalt auf engem Raum»

Gion A. Caminada, Achitekt und ETH-Dozent

«Für mich war es immer klar, dass ich im Bündner Bergdorf Vrin wohnhaft bleiben würde. Hier bin ich aufgewachsen. Es ist wichtig, in einem Ort verankert zu bleiben. Das gibt einem die Kraft, in die Welt hinaus zu treten. In unserem Land haben wir eine unglaubliche Vielfalt auf engem Raum. Wenn wir die Unterschiede zwischen Berggebiet und Unterland als Qualität auffassen, kommen wir uns im gegenseitigen Verständnis näher.»
aus: Berghilf-Ziitig Nr. 59, Frühling 2008
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Noëmi Nadelmann, Opernsängerin

«Meine Wurzeln sind in den Bergen»

Noëmi Nadelmann, Opernsängerin

«Im Pizol-Gebiet besitze ich ein Haus, in dem ich schon als Kind viel Zeit verbrachte. Eigentlich bin ich dort mit den Bergbauern gross geworden. Ich habe ihnen im Stall und beim Heuen geholfen, war bei den Geburten von Tieren dabei, habe Hühner gefüttert und Eier eingesammelt. Ich schätze die einfache, ungeschminkte Art der Bergbauern und bewundere ihre Gabe, aus den Launen der Natur das Beste zu machen.»
aus: Berghilf-Ziitig Nr. 58, Winter 2007
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Benedikt Weibel

«Es gibt nichts Schöneres als die Berge»

Benedikt Weibel, Delegierter des Bundesrats für die EURO 08

«Als ich siebenjährig war, durfte ich meinen Vater zum ersten Mal auf eine Bergtour begleiten. Die Faszination für die Berge, die damals ihren Anfang nahm, hat mich bis heute nicht mehr losgelassen. Wenn ich am Klettern bin, erfordert das meine volle Konzentration. Erst wenn ich den Gipfel erklommen habe, überlege ich die nächste Etappe. Die Berge sind ein Teil meines Lebens. Das wird sich nie ändern!»
aus: Berghilf-Ziitig Nr. 57, Herbst 2007
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Andy Rihs

«In den Bergen finde ich oft die Lösung für ein Problem»

Andreas Rihs, Verwaltungsratspräsident Phonak und Velofan

«Es gibt nichts Entspannenderes als eine Bergtour auf dem Velo. Ich fahre pro Jahr etwa 6000 Kilometer mit dem Rad und habe schon praktisch alle Alpenpässe unter die Räder genommen. In der Walliser Bergwelt fühle ich mich besonders wohl. Sich hier zu bewegen, ist für mich ein meditatives Erlebnis. Hier kann ich mich meinen Gedanken hingeben und habe so schon oft eine Lösung für ein Problem gefunden.»
aus: Berghilf-Ziitig Nr. 56, Sommer 2007
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Stephanie Glaser

«Ein unvergessliches Erlebnis für ein Stadtmädchen»

Stephanie Glaser, Schauspielerin

«Als Kind besuchte ich auf einer Schulreise den Aletschgletscher. Ein unvergessliches Erlebnis für ein Stadtmädchen wie mich. Die Bergwelt geniesse ich heute aber aus der Ferne. Als Asthmatikerin kann ich leider nicht mehr in die Höhe, es sei denn zu Dreharbeiten.  Für den Film «Wen der Berg ruft» drehten wir auf einer Alp auf 1800 m. ü. M. Das schöne Wetter und die gute Luft trugen dazu bei, dass dort ein richtiges Wohlgefühl aufkam.»
aus: Berghilf-Ziitig Nr. 55, Frühling 2007
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Jakob Kuhn

«Auf der Rigi stelle ich mein Handy ab»

Jakob Kuhn, Trainer der Schweizer Fussballnationalmannschaft

«Die Bergwelt hat mich schon immer fasziniert, besonders das imposante Dreigestirn Eiger, Mönch und Jungfrau – meine Mutter stammt aus dem Berner Oberland. Ich besitze ein Ferienhaus auf der Rigi. Dieser einzigartige Berg bedeutet für mich eine Art Rückzugsgebiet: Hier stelle ich mein Handy ab und  erhole mich vom Traineralltag.»
aus: Berghilf-Ziitig Nr. 54, Winter 2006
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Viktor Giacobbo

«Mit den Bergen bin ich in meinem Beruf konfrontiert»

Viktor Giacobbo, Schauspieler und Satiriker

«Am liebsten gehe ich mit guten Freunden wandern, weil man gleichzeitig die Natur geniessen und plaudern kann. Die Luft in den Bergen ist rein, die Gegend schön und weil es hoch oben nur wenig Leute gibt, findet man zu sich selbst. Die Berge spielen in unserem Land eine wichtige Rolle. Mit Themen wie Naturschutz oder dem Gotthardtunnel bin ich auch in meinem Beruf als Satiriker konfrontiert.»
aus: Berghilf-Ziitig Nr. 53, Herbst 2006
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Mona Vetsch

«Die Bergwelt hilft mir, die Alltagshektik zu vergessen»

Mona Vetsch, Radio-/TV-Moderatorin

«Als Kind musste ich jeweils ins Skilager nach Savognin fahren, keine schöne Erinnerung. Mir kam es vor, als würde ich in die Verbannung geschickt. Heute fühle ich mich hingegen in der Nähe der Berge gut aufgehoben. Die Berge stehen mir nicht mehr im Weg, sondern ich kann auf sie hinaufklettern, die Sonne geniessen und in eine andere Welt eintauchen, die mich jegliche Alltagshektik vergessen lässt.»
aus: Berghilf-Ziitig Nr. 52, Sommer 2006
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Tom Lüthi

«Die Berge und ich – das passt zusammen.»

Tom Lüthi, Motorradweltmeister

«Ich komme immer gerne nach Hause in unser kleines Dorf im Emmental. Ich schätze das beschauliche Leben auf unserem Bauernhof. Das ist natürlich ein kompletter Gegensatz zu meinem Job, in dem die Hektik und der Rummel gross sind. Die Berge geben mir den Ausgleich, den ich brauche. Ich bin eher ein ruhiger Typ und geniesse die Ruhe in den Bergen sehr. Die Berge und ich – das passt zusammen.»
aus: Berghilf-Ziitig Nr. 51, Frühling 2006
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Simone Niggli-Luder

«In den Bergen habe ich mir Kondition antrainiert»

Simone Niggli-Luder, Orientierungslauf-Weltmeisterin

«Ich liebe es, mich in den Bergen zu bewegen. Als Kind ging ich oft mit meinen Eltern wandern. Vielleicht habe ich mir so unbewusst Kondition antrainiert. Heute mache ich manchmal längere Trainings in den Bergen. Hier kann ich die Natur voll aufnehmen, spüre den Wechsel der Jahreszeiten und sehe, wie sich die Vegetation verändert. In der Bergwelt haben wir eine einmalige Flora und Fauna, die es zu schützen gilt.»
aus: Berghilf-Ziitig Nr. 50, Winter 2005
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Renzo Blumenthal

«Bergbauer ist für mich der interessanteste Beruf»

Renzo Blumenthal, Bergbauer und Mister Schweiz 2005

«Für mich gibt es nichts Schöneres als meinen Hof, die Natur, die Berge und die gute Luft. Ich wollte nie etwas anderes werden als Bergbauer. Das ist für mich der interessanteste Beruf. Ich will dazu beitragen, dass die Schweizer Bergwelt auch künftig bewirtschaftet wird. Dazu braucht es auch Innovation. Wir Bergbauern müssen die Zukunft selbst in die Hand nehmen.»
aus: Berghilf-Ziitig Nr. 49, Herbst 2005
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Dimitri

«In den Bergen steht man Gott etwas näher»

Dimitri, Clown

«Für mich stellen die Berge ein Art uralter Skulpturen dar. Zeitzeugen, die seit Millionen von Jahren existieren. Auf meinen Tourneen habe ich Berge in Amerika, Japan oder Nordeuropa gesehen: Überall strahlen die Berge etwas Spezielles aus. Dennoch ist die Schweizer Bergwelt besonders. In unserem Land ist sie zum Greifen nah. Die Berge geben mir Inspiration. Man ist ein bisschen höher oben und steht Gott etwas näher.»
aus: Berghilf-Ziitig Nr. 48, Sommer 2005
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Francine Jordi

«Heimkommen ins Emmental ist das Schönste»

Francine Jordi, Schlagersängerin

«Wenn ich lange auf Tournee bin, dann ist das Heimkommen ins Emmental das Schönste. Selbst das beste Hotel kann mein eigenes Zuhause nicht aufwiegen. Von dort sehe ich die gesamte Berner Alpenkette. Für eine Sendung habe ich bei schönstem Wetter auf dem Jungfraujoch gedreht. Ein gewaltiges Panorama! In solchen Momenten verstehe ich, warum die Touristen aus der halben Welt anreisen, um unsere Bergwelt zu erleben.»
aus: Berghilf-Ziitig Nr. 47, Frühling 2005
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In der Berghilf-Ziitig erfahren Sie nicht nur, was Prominente über unsere Berge denken. Sie finden auch Reportagen, Hintergrundbeiträge und viele weitere Informationen zu den Projekten der Schweizer Berghilfe.