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600 Kilometer zu Fuss für die Berghilfe

Während andere sich irgendwo am Strand die Sonne auf den Bauch scheinen lassen, hat Cédric Mondada diesen Sommer Grosses vor: Vom 2. bis 31. August will der Waadtländer 600 Kilometer quer durch die Schweizer Alpen wandern, von Chur bis nach St. Gingolph am Genfersee. Über 20 Pässe liegen vor ihm, und fast 40'000 Höhenmeter.

Juni 2016 / 

«Ich bin ja eigentlich überhaupt nicht sportlich. Aber ich fordere mich gern selber heraus», meint Cédric schmunzelnd. Das war schon immer so. Mit 16 fuhr er mit dem Töffli von Lausanne ins Bündnerland, um zwei Wochen lang durch den Nationalpark zu wandern. Die Wanderlust hat er von seinem Vater geerbt. «Er hat mich als Kind, wenn wir an den Wochenenden und in den Ferien bei meinen Grosseltern in den Waadtländer Alpen waren, immer z'Berg mitgenommen.»

Die Berge waren für Cédric schon immer ein Stück Heimat. Vor ein paar Jahren hat er sie zu seinem richtigen Zuhause gemacht und ist mit seiner Frau und seinen zwei Kindern ins Chalet der Grosseltern im Bergdorf Villars-sur-Ollon gezogen. «Wenn ich abends von der Arbeit nach Hause komme, fühlt es sich immer ein bisschen wie Ferien an», meint der 43-Jährige, der als Vermögensverwalter in Genf tätig ist. «Dafür nehme ich auch den längeren Arbeitsweg gerne in Kauf.» Es ist nicht nur die Natur, die Cédric am Leben – und am Wandern – in den Bergen so schätzt. «Ich fühle mich auch mit der Bergbevölkerung sehr verbunden. Ich bewundere ihre Tüchtigkeit, ihre Gastfreundschaft, ihren entspannten Umgang mit der Zeit. Und ich bin ein grosser Fan von Produkten aus dem Berggebiet.» So ist Cédric auf der Suche nach Bio-Alpenkräuter-Tees vor fünf Jahren auf die Toggenburger Kräuterfrauen gestossen, ein Projekt, das die Schweizer Berghilfe unterstützt hatte. Seither bestellt er dort regelmässig Tee – und ist treuer Spender der Berghilfe.

Diesen Sommer soll seine Wanderlust der Bergbevölkerung zu Gute kommen: Cédric ruft mit seiner Alpendurchquerung nämlich zur Spendensammlung auf. «Ich möchte den Menschen in den Bergen etwas zurückgeben. Dafür, dass sie durch die Bewirtschaftung der Alpen nicht nur hochwertige Produkte erzeugen, sondern auch eine einmalige Landschaft erhalten und uns solche Wandererlebnisse erst ermöglichen.» Der Ehrgeiz, möglichst viele Spenden zu erwandern, treibt Cédric also mindestens genauso an, wie die körperliche Herausforderung, in 30 Tagen 600 Kilometer zurückzulegen. «Es ist nicht gesagt, dass ich es schaffen werde.» Zwar absolviert er seit März diszipliniert einen Trainingsplan und ist mit Wanderkarten und GPS gut ausgerüstet. «Aber man kann in der Natur nicht alles kontrollieren. Ich könnte mich unterwegs verletzen, oder Gewitter könnten mich aufhalten. Ich werde einfach das Beste hoffen und mein Bestes geben.»

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