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Neues Leben im leerstehenden Bahnhof

Ein Wartesaal, ein geschlossener Imbisstand, im oberen Stock eine leerstehende Wohnung – das ist der Bahnhof Niederwald heute. Bald schon soll er ein Zentrum für Besucher werden. Mit Informationen zum Goms und zum Landschaftspark Binntal, einem neuen Bistro und einer Ausstellung über die berühmten Söhne Niederwalds.

Eine Lagerhalle in einem Industriebetrieb in Niederwald. Hier hat Martin Brauen in unauffälligen braunen Kartonschachteln seine Schätze gelagert. Vorsichtig zieht er Schaumstoffpolster aus einer der Kisten und fördert dann eine verschnörkelte Nachttischlampe zutage. Er stellt sie neben einen mit rosa Plüsch bezogenen Louis-Irgendwas-Stuhl und das goldene Kopfende eines Betts. Es ist eine komplette Einrichtung eines Hotelzimmers, die hier lagert. Aber nicht irgendeines Hotels. Nein, eine aus dem noblen Hotel Ritz in Paris. Denn Ritz und Niederwald, diese beiden Begriffe gehören zusammen. Hier aus dem kleinen Dorf im Goms stammt der weltberühmte Hotelier César Ritz. Um ihn wird sich die Ausstellung drehen, die im neuen Besucherzentrum im Bahnhofsgebäude entstehen soll.

Natürlich ist die Ritz-Ausstellung nur ein Teil dessen, was das leerstehende Bahnhofsgebäude wieder mit Leben füllen wird. Besucher werden hier Informationen zum Goms und zum nahegelegenen Landschaftspark Binntal finden, sie können sich im Bistro verpflegen oder sich nach einer strengen Biketour oder dem Langlaufen duschen und umziehen. «Der Bahnhof Niederwald ist der ideale Standort dafür», sagt Projektleiterin Monika Holzegger. «Zentral gelegen, am Eingang zum Goms und in direkter Nähe von Loipe, Bike- und Wanderwegen.»

Vom Besucherzentrum profitieren sollen aber nicht nur die Touristen, sondern auch die Einheimischen. Zwei neue Stellen werden geschaffen, und auch der neue Treffpunkt im Dorf wird sehnlichst erwartet. «Ich freue mich irrsinnig auf das neue Besucherzentrum», sagt zum Beispiel Einwohnerin Arlette Gundi.

Für die Planung und Realisierung haben sich die Gemeinde Goms, Goms Tourismus und der Landschaftspark Binntal zusammengetan. Aus Subventionen, Sponsorenbeiträgen und Schenkungen von Privaten sind schon über eine Million Franken zusammengekommen. Doch weil das Gebäude komplett ausgehöhlt werden muss, reicht das nicht ganz. 370'000 Franken fehlen noch, um mit den Bauarbeiten beginnen zu können. Helfen Sie mit, diesen Betrag zu sammeln. Sie ermöglichen damit einen wichtigen Entwicklungsschritt in einem abgelegenen Bergdorf, von dem die ganze Bevölkerung profitiert.