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Das Haus endlich richtig fertig bauen

Es ist ein schönes Haus, das die junge Familie Vital bewohnt. Oberhalb von Scuol gelegen, mit wunderschöner Aussicht aufs Unterengadin. Not, Martina und die beiden kleinen Kinder betreiben hier ihren Demeter-Hof Tanter Dossa. Doch das Haus hat einen Makel: Es wurde nie richtig fertig gebaut.

Im oberen Stock des Wohnhauses von Familie Vital ist es im Winter kalt. Sehr kalt, denn die nördliche Fassade besteht aus blossen Brettern. Isolation Fehlanzeige. Durch die Ritzen scheint tagsüber die Sonne rein, und nachts pfeift der Wind. So ist nur ein einziges Zimmer im Obergeschoss nutzbar. Not, Martina, die zweijährige Andrina und der vier Monate alte Mario schlafen alle gemeinsam darin. Der Rest des Obergeschosses besteht aus einer grossen Gerümpelkammer und einem Zweizimmer-Studio. Dieses nutzen Vitals im Sommer als Unterkunft für Besuch und für Zivildienstleistende, die auf Tanter Dossa aushelfen. Im Winterhalbjahr steht es leer.

«Eigentlich schade», sagte sich Martina, als sie vor drei Jahren zu Not auf den Hof zog. Denn Für mehr Wohnraum hätten sie durchaus Verwendung. Längerfristig sicher für die Kinder, momentan aber in erster Linie, um Gäste bewirten und so ein zusätzliches Einkommen erwirtschaften zu können. Als Not noch alleine auf dem abgelegenen Hof lebte, kam er mit dem Verkauf von Lammfleisch, Schaffellen und Gemüse über die Runden. Aber mit zwei kleinen Kindern reicht auch der sparsamste Lebenswandel nicht. Zusätzliche Einnahmen sind unerlässlich.

Ein Angebot im Agrotourismus wäre dafür perfekt geeignet. Die durch die Gäste anfallende Arbeit könnte Martina vor Ort erledigen und müsste nicht extra eine Betreuung für die Kinder organisieren. Sie verspricht sich auch zusätzliche Abnehmer für ihre Produkte. «Es gäbe sicher Gäste, die gerne Fleisch und Gemüse von dem Hof kaufen, auf dem sie erholsame Tage abseits von Hektik und Alltag genossen haben.»

Doch es gibt einen Grund, warum das Haus nie ganz fertig gebaut wurde: die Finanzen. Der Hof wirft so wenig ab, dass grössere Investitionen einfach nicht drin liegen. Einen Teil der Baukosten haben sich Vitals zusammengespart, doch ganz alleine geht es nicht.

Damit sie mit Bauen beginnen kann, fehlen Familie Vital noch 30'000 Franken. Helfen Sie mit, diesen Betrag zu sammeln. Sie sichern damit die Zukunft von Not, Martina, Andrina und Mario Vital.