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Zirkuswagen für die Zukunft

Den Zirkus Mugg kennt heute fast jedes Kind. Von April bis Oktober finden im Erlebniszirkus in Betschwanden/GL praktisch jede Woche Schul- und Ferienlager statt. Übernachtet wird in alten Zirkuswagen. Die meisten hat die Zirkusfamilie bereits aufwändig renoviert. Drei Wagen, die dringend in Stand gesetzt werden müssen, stehen noch an. Aber dafür reicht das Budget nicht aus.

«Wir haben in den letzten Jahren jeweils rund 100'000 Franken in die Renovation der Zirkuswagen investiert. Dieses Jahr können wir uns das nicht mehr leisten, weil wir einen zusätzlichen Mitarbeiter für den Unterhalt der Zirkusstadt einstellen mussten», sagt Urs Muggli, der als Clown Mugg bekannt ist und 2005 den Erlebniszirkus gegründet hat. Rund 60 ausgediente Wagen hat Familie Muggli über die Jahre von anderen Zirkussen gekauft. Der älteste, ein Knie-Wagen, hat über 100 Jahre auf dem Buckel und beherbergt derzeit Büro und Rezeption des Zirkus. «Es regnet an mehreren Stellen hinein und in den Wänden macht sich Schimmel breit», bedauert Mugg. Doch Besserung ist in Sicht. Auch wenn derzeit schwer vorstellbar ist, dass aus dem Ersatzwagen, der eher wie eine leere Sardinenbüchse anmutet, dereinst ein einladender, zeitgemässer Bürowagen werden soll.

Bereits weiter fortgeschritten sind die Arbeiten an den zwei Schlafwagen, die derzeit in der Werkstatt gleich neben der Zirkusstadt totalüberholt werden. Vom einen der beiden alten Schlafwagen ist nur noch ein Metallgerippe übrig, an dem fleissig gefräst, geschliffen und geschweisst wird. «Sobald die Grobstruktur ‹verhebt›, bauen wir die Holzwände und die Isolation ein», erklärt Werkstattleiter Michael Muggli, einer von Muggs Söhnen. Wie viel Arbeit beim anschliessenden Innenausbau noch ansteht, sieht man im zweiten Schlafwagen: Die Betten müssen eingebaut, Böden verlegt und Deckenleisten befestigt, Stromkabel eingezogen und Steckdosen montiert werden. «Im Schnitt arbeiten drei Leute während fünf Monaten an so einem Wagen bis er fertig und bewohnbar ist», weiss Michael.

«Die Renovation der beiden Schlafwagen war dringend nötig, denn sie waren in die Jahre gekommen, muffig, unkomfortable und unseren Gästen nicht mehr länger zumutbar», sagt Mugg. Und Gäste, die sind in der Zirkusstadt zahlreich. In der vergangenen Saison gab es von April bis Oktober keine Woche, in der nicht Schulklassen oder Feriengruppen ihre Lager im Erlebniszirkus verbrachten. In der Wintersaison ist die Zirkusshow jeweils ein beliebter Firmenanlass. Das macht den Zirkus Mugg ganzjährig zu einem wichtigen Publikumsmagneten für das Glarnerland. Und auch zu einem wichtigen Arbeitgeber für die Region. 14 Personen sind hier beschäftigt, davon arbeiten während der Wintersaison acht in der Werkstatt. Sie sind für den Bau der Kulissen und Requisiten für die Zirkus-Shows verantwortlich – und natürlich für den Unterhalt und die Renovation der Zirkuswagen.

Damit die Zirkusfamilie die dringend nötige Renovation der beiden Schlafwagen und des Bürowagens realisieren kann, hat die Schweizer Berghilfe ihre Unterstützung im Umfang von 159'000 Franken zugesagt. Davon fehlen uns noch 9000 Franken. Helfen Sie mit, diesen Betrag zu sammeln und die Zukunft des Zirkus Mugg zu sichern.