Internationales Pfadfinderzentrum Kandersteg
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Es gibt keine Verlierer

Die Jury des Prix Montagne nominiert nur preiswürdige Projekte. Sie alle hätten es verdient, den Preis zu gewinnen, denn sie zeigen, wie vielfältig man die Authentizität und Stärken des Berggebiets nutzen kann, um die wirtschaftlichen Lebensgrundlagen zu verbessern. Das Projekt, das durch seinen Modellcharakter und durch seinen Beitrag zur wirtschaftlichen Vielfalt am meisten überzeugt, gewinnt am Ende den Preis.

Nominierte 2012


Hochlandrinderprojekt Natur Konkret, Avegno / TI

Genügsame und wetterfeste Schottische Hochlandrinder grasen auf einst aufgegebenen Alpweiden und machen diese wieder wirtschaftlich nutzbar. Was als Versuch begann, ist heute ein Unternehmen mit 600 Tieren und 14 Mitarbeitenden. Regelmässig können Restaurants und Privatkunden mit hochwertigem Fleisch beliefert werden.
 


erlebniswelt muotathal, Muotathal / SZ

Die erlebniswelt muotathal gmbh bietet naturnahe und qualitative Tourismuserlebnisse. Kernstück sind begleitete Touren mit Schlittenhunden inmitten der lebendigen Natur. Die erlebniswelt muotathal beschäftigt heute sechs Vollzeit- und über 35 Teilzeitmitarbeitende und ist in der Randregion zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor geworden.
 


Ingenieurbüro MECATIS, Isérables / VS

Die kleine Firma thront in der Bergstation der Seilbahn Riddes-Isérables auf 1100 m ü. M. und stellt beim Entwurf und Bau von Industriemaschinen viel Kreativität und Innovationskraft unter Beweis. Das Unternehmen bietet sieben hochqualifizierte Arbeitsplätze und hat trotz seiner speziellen Lage keine Standortnachteile – dafür inspirierende Weitsicht.
 


Obst- und Spezialitätenproduktion Nend’abricot, Haute-Nendaz / VS

Das innovative Familienunternehmen produziert jedes Jahr 50 Tonnen Aprikosen und weitere 20 Fruchtsorten. Rund 20% werden nach alten Walliser Rezepten vor Ort veredelt und zu lokalen Spezialitäten verarbeitet. Ein Verkaufsgeschäft in Haute-Nendaz sorgt dafür, dass möglichst viel Wertschöpfung in der Randregion bleibt.
 


Schafmilch-Produkte Le Sapalet, Rossinière / VD

1999 beschloss die Familie Henchoz, die Kuhmilchproduktion aufzugeben und stattdessen Schafmilch herzustellen. Das Unternehmen Le Sapalet zählt heute zu den grössten Landwirtschaftsbetrieben in der Schweiz, die Schafmilch produzieren und selbst verarbeiten. Der Betrieb beschäftigt mehr als sechs Mitarbeitende und zählt ungefähr 700 Schafe.
 


Sennerei Nufenen, Nufenen / GR

Über 20 Bergbauern im Bündner Bergdorf Nufenen entschlossen sich Ende der 1990er-Jahre, ihre wertvolle Bio-Milch selbst zu verarbeiten. Sie betreiben die Herstellung und den Verkauf ihres Bergkäses gemeinsam auf eigenes Risiko. 30 Tonnen der Jahresproduktion von 120 Tonnen exportiert die Sennerei unterdessen erfolgreich nach Deutschland.