Sie sind hier

Grosser Einsatz für Toggenburger Most

Dank einer neuen Presse können die Obstbauern im Toggenburg eine alte Tradition weiterführen und ihre Äpfel zu Most verarbeiten.

November 2012 / 

Rot und grün tanzen die Äpfel im Wasserbad der Mostpresse. Nach und nach werden sie von der Maschine gepackt, gehäckselt und gepresst. Aus einem Rohr fliesst der Süssmost. 90 000 Liter waren es im vergangenen Jahr, doch beinahe wären es null Liter geworden. Die alte Presse ging kaputt, und die Obstbauern im Toggenburg konnten sich keine neue leisten. Die lokale Produktion stand vor dem Aus. Doch die Aufgabe dieser Tradition kam für die Bauern nicht infrage. Kurzentschlossen gründeten sie einen Verein und machten sich daran, eine neue Presse zu beschaffen. Dank der Unterstützung der Schweizer Berghilfe konnte die Investition zügig getätigt werden, damit der Most auch in Zukunft fliesst.

 
Neuen Kommentar schreiben
Die Schweizer Berghilfe behält sich vor, Kommentare zu löschen. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende Kommentare. Über die Entscheide wird weder Rechenschaft abgelegt, noch Korrespondenz geführt.
▴ Seitenanfang
Der Rohstoff aus dem im Toggenburg die Süssmostträume sind: Mostäpfel im Wasserbad.
Mit Traktoren und auf Anhängern bringen die Obstbauern die kostbare Fracht zur Mostpresse.
Die Äpfel werden ins Wasserbad der neuen Anlage gekippt, anschliessend werden sie gehäckselt und gepresst.
Ohne die neue Mostpresse gäbe es die Wattwiler Süssmost-Produktion heute nicht mehr.
Das Endprodukt: feiner Süssmost fliesst aus dem Rohr in den bereitgestellten Bottich.

Fotogalerie: Bilder zum Projekt Wattwil/SG