Familie Rupp, Vadura
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Endlich warm

Familie Rupp hatte keinen leichten Start ins Bauernleben. Gerade, als es finanziell endlich anfing, nach oben zu gehen, gab der Holzofen in der Küche, mit dem sie das ganze Haus heizten, den Geist auf.

März 2018 / 

So schön warm war es vorher nie», sagt Antony Rupp glücklich. Und dies, obschon das Thermometer in den Kinderzimmern gerade mal 18 Grad anzeigt. Aber alles ist eine Frage des Vergleichs. Vorher, bevor die neue Holzheizung in Betrieb war und Rupps noch ausschliesslich mit dem alten Tiba-Herd in der Küche heizten, sank die Temperatur im alten Bauernhaus an kalten Wintermorgen bis in den einstelligen Bereich.

«Ich träume von so einer Holzheizung, seit ich als Jugendlicher zum ersten Mal eine gesehen habe», sagt Antony. Aber ihm war auch immer klar: Finanziell liegt es nicht drin. Der 33-jährige und seine Frau Jannine hatten einen schwierigen Start ins Bauernleben. Als Antony den Hof seines Vaters übernahm, war dieser nicht im besten Zustand. Investitionen standen an. Doch die drei Kinder kamen, und Jannine konnte deshalb eine Zeit lang nicht mehr in ihrem Beruf als Köchin arbeiten gehen. Dass Antony wegen eines Geburtsgebrechens immer stärkere Rückenschmerzen bekam und sich schliesslich operieren lassen musste, machte die Sache nicht einfacher. Doch mit viel Fleiss schafften es Rupps, sich aus Schulden und Sozialhilfe zu befreien.

Doch dann ging im Frühling der alte Holzherd in der Küche kaputt. «Wir hatten grosse Angst, dass wir nun wieder voll reingeraten in den alten Kreislauf», sagt Jannine. Denn die Ersparnisse reichten bei Weitem nicht aus für die zwingend nötige neue Heizung. Erst, als die Schweizer Berghilfe ihre Unterstützung  zusicherte, konnten Rupps wieder ruhig schlafen. Antony lacht: «Jetzt ist unsere Zukunft nicht nur gesichert, sondern auch noch warm.»

 

 
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«Ich träume von so einer Holzheizung, seit ich als Jugendlicher zum ersten Mal eine gesehen habe», sagt Antony Rupp. Doch es lag finanziell nie drin. Erst als der alte Holzherd in der Küche kaputt ging, und dringend Ersatz her musste, konnte er sich mit Unterstützung der Schweizer Berghilfe eine anschaffen.
Vorher mussten Antony  oder seine Frau Jannine alle paar Stunden Holz nachlegen. Jetzt füllt Antony morgens den Ofen...
...zundet die Scheite an...
...und schon bald heizt das Feuer den grossen Speichertank auf. Einmal einheizen reicht, um das Haus den ganzen Tag warm zu halten.
Kleinere Installationsarbeiten konnte Antony selbst erledigen.
Er ist froh, dass er nun nicht mehr ganz so viel Holz bereitmachen muss. Die neue Heizung spart ihm jeden Tag mindestens eine Stunde Arbeit ein.
Vor allem aber sorgt sie dafür, dass es nun in der ganzen Wohnung angenehm warm ist. Nicht nur in der Küche beim Aufgaben machen mit dem sechsjährigen Nico...
... sondern auch in den Zimmern von Giuliana (9) und Lennya (7).
Vorher herrschten hier im Winter oft einstellige Temperaturen.

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