Über die Schweizer Berghilfe
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Geschichte

Seit über 70 Jahren hilft die Schweizer Berghilfe der Bergbevölkerung, die Lebensgrundlagen zu verbessern, die sozialen Strukturen zu stärken und das natürliche Umfeld aufzuwerten.

Logo der KOSAB
1943
Die «Kommission für soziale Arbeit in Berggegenden» (KOSAB) sammelt erstmals unter dem Begriff „Berg-Hilfe“ Spenden. In der politisch und konfessionell neutralen Berghilfe vereinigen sich alle grossen, gemeinnützig tätigen Organisationen wie Pro Juventute, Heimatwerk, Winterhilfe, Caritas, SGG und Schweizerische Patenschaft für bedrängte Gemeinden. Bereits bei der Gründung gilt die «Hilfe zur Selbsthilfe» als Leitmotiv. Die Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB) ist ausdrücklich vorgesehen.
 
 
1946
Die Berghilfe schränkt ihre Aufgaben auf soziale Arbeit im engeren Sinne ein.
 
  1950
Beim Prospektversand berücksichtigt die Berghilfe auch die Westschweiz. Lawinen und Hochwasser prägen das Jahr als Katastrophenjahr. «Die Entvölkerung der Berggebiete» wird thematisiert.
 
Logo der ZEWO 1953
Die «Schweizer Berghilfe» etabliert sich als Verein mit Sitz in Zürich. Er bezweckt die Förderung geistiger und materieller Wohlfahrt in den Berggegenden. Die Schweizer Berghilfe erhält die ZEWO-Schutzmarke.
 
 
1956
Die Schweizer Berghilfe wird Mitglied der Bundesfeierspende.
 
 
1967
Die Schweizer Berghilfe leistet massgebende Unterstützung, um die Versorgung mit genügend bzw. sauberem Trinkwasser zu gewährleisten.
 
 
1974
Die Schweizer Berghilfe führt neue Finanzrichtlinien ein.
 
 
1975
Die Schweizer Berghilfe wird von der Erbschaftssteuer befreit. Der Einsatz der Experten zur Abklärung und Beurteilung der Gesuche wird detailliert geregelt, Richtlinien für die Beurteilung sind erstellt. Die Tätigkeit beschränkt sich ab jetzt auf die Verbesserung der wirtschaftlichen Existenzgrundlagen und der Lebensbedingungen.
 
 
1977
Revision der Statuten der Schweizer Berghilfe. Gründung des «Comité Suisse romande».
 
 
1978
Einführung von Kontrollbesuchen, mit denen die Verwirklichung der Projekte überprüft und das Interesse der Schweizer Berghilfe aufgezeigt werden sollen.
 
 
1983
Der Spendenprospekt erreicht zum ersten Mal alle Schweizer Haushaltungen.
 
 
1987
Auszeichnung der Schweizer Berghilfe mit dem Doron-Preis.
 
 
Erste Berghilfe Ziitig
1988
Erscheinung der ersten «Berghilf-Ziitig». Die Geschäftsstelle zieht nach Adliswil um.

 

 
 
1990
Freistellung des Sonderfonds «Bergwaldhilfe» zur Behebung von Sturmschäden.
 
 
1991
Handwerksbetriebe werden als beitragsberechtigt anerkannt, sofern sie für die Erhaltung der Dorfgemeinschaft wichtig sind.
 
 
1992
Würdigung durch den 7.Landwirtschaftsbericht des Bundes. Die Vergabekriterien werden zugunsten von öffentlichen Bauten und grösseren Betrieben erweitert.
 
 
1993
Einführung der Starthilfe für Jungbauern mit dem Zweck, jungen Bauern, die einen Betrieb übernehmen, den unternehmerischen Start zu erleichtern.
 
  1995
Die Schweizer Berghilfe führt in Zusammenarbeit mit der REGA eine Grossaktion zur Evakuation Not leidender Tiere durch, die nach starkem Schneefall in den Alpen eingeschlossen sind. «Schweizer Berghilfe» wird als Marke geschützt. Der Vorstand genehmigt den Entwurf für das «Leitbild 2000». Die Schweizer Berghilfe unterstützt die «Koordinationsstelle für Arbeitseinsätze im Berggebiet» (KAB).
 
 
1997
Die Tessiner Bauern leiden unter extremer Trockenheit. Die Schweizer Berghilfe unterstützt sie mit einem Spendenaufruf für Viehfutter. Die Kleidersammlungen werden unter der Regie der Solitex GmbH neu strukturiert.
 
 
1998
Auslagerung und Reorganisation der Vermögensverwaltung. Der Vorstand reduziert sich auf fünf Mitglieder und den Präsidenten. Zwei Forstingenieure werden als Waldexperten aufgenommen und zu Mitgliedern gewählt.
 
Portrait Adolf Ogi
2002
Alt Bundesrat Adolf Ogi wird Präsident der Schweizer Berghilfe.
 
 
2003
Die Schweizer Berghilfe spricht wegen der gravierenden Folgen des Hitze-Sommers 2003 eine halbe Million Franken und verdoppelt den Betrag im Frühling 2004, nachdem rund 1000 Unterstützungsgesuche eingegangen sind.
 
Logo der VMI
2005
Umwandlung in eine gemeinnützige Stiftung unter eidgenössischer Aufsicht.
Das Managementsystem der Schweizer Berghilfe wird nach der Norm SQS VMI zertifiziert.
 
 
2005
Die Schweizer Berghilfe weitet ihre Tätigkeit aus. Neu werden auch Projekte aus den Kategorien Tourismus, Gewerbe, Wald und Holz, Gesundheit und Bildung unterstützt.
 
Portrait Franz Marty
2006
Franz Marty, Verwaltungsratspräsident der Raiffeisen-Gruppe, wird Präsident der Schweizer Berghilfe.
 
 

2011
Die Schweizer Berghilfe vergibt in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB) erstmals den mit 40'000 Franken dotierten Prix Montagne.

Portrait Willy Gehriger
2014
Mit Willy Gehriger, ehemaliger CEO der fenaco-Landi Gruppe, wird zum ersten Mal ein Romand Präsident der Schweizer Berghilfe.