Digitalisierung im Berggebiet

Digitalisierung im Berggebiet

Die Digitalisierung macht auch vor dem Berggebiet nicht halt. Zum Glück. In der diesjährigen Sammelkampagne zum Thema «Digitalisierung» ruft die Stiftung dazu auf, die Menschen in den Bergen bei der Realisierung ihrer Digitalisierungsprojekte zu unterstützen.

Digital wird es besser

Das Berggebiet weist gegenüber dem Flachland seit Jahrhunderten die gleichen Standortnachteile auf: lange Wege, kurze Vegetationsperioden, beschränkte Märkte und erschwerter Zugang zu Aus- und Weiterbildung. Die Digitalisierung bringt nun die Chance, diese Nachteile zumindest teilweise auszumerzen. Bildung ist dank E-Learning so standortunabhängig verfügbar wie nie zuvor, und für viele Berufe braucht es nicht mehr als einen Computer und eine Internetverbindung – egal wo man arbeitet und lebt. Und neue Maschinen wie computergestützte Fräsen sorgen dafür, dass auch in einer kleinen Werkstatt in den Bergen gewisse Produkte gleich effizient hergestellt werden können wie in einer Fabrik in China. Deshalb steigt die Bedeutung von Digitalisierungsprojekten im Berggebiet stetig.

Medienmitteilung: Nationale Sammelkampagne 2021: Digitalisierung im Berggebiet

Ein Schreiner schleift ein Stück Holz ab

Digital auf der Alp

Die Firma Alptracker holt das «Internet der Dinge» auf die Alp. Im Klein Melchtal wird eine Herde Hochlandrinder digital überwacht. Das macht die Betreuung der Tiere und die Bewirtschaftung der Alp effizienter.

Eric Marguet überprüft die CNC-Maschine, die ein Relief fräst.
Im Dorfladen Marché-Val in Cerniat.

Bergauf dank Ihrer Hilfe

Ohne Unterstützung würden viele abgelegene Kleinbetriebe eingehen. Wir setzen uns dafür ein, dass Käser und Bäuerinnen, Beizerinnen und Schreiner in ihre Zukunft investieren können. Helfen Sie mit, die Schweizer Berggebiete bewohnbar und lebendig zu erhalten.

Die Schweizer Berghilfe finanziert sich ausschliesslich durch Spenden. Jeder Betrag zählt, egal in welcher Höhe.