Coronakrise: Der neue Weg durch den Gletschergarten ist gefährdet

Coronakrise: Der neue Weg durch den Gletschergarten ist gefährdet

Projektspende für einen Gletschergarten.

Mit einem Besucherweg will ein Südbündner Verein die enge Schlucht eines Gletschergartens für Touristen und Einheimische zugänglich machen. Die erste Projektetappe konnte mit Unterstützung der Schweizer Berghilfe abgeschlossen werden. Doch dann hat die Coronakrise den ehrenamtlichen Gletschergärtnern einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht. Besucher blieben aus und die Einnahmen aus Führungen brachen ein.

Kürzlich hat die Schweizer Berghilfe einen Verein in einem Südbündner Tal unterstützt. Die ehrenamtlich arbeitenden Naturfreunde betreuen einen Gletschergarten. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, «ihre» Schlucht mit eindrücklichen Gletschermühlen für ein breites Publikum zugänglich zu machen. Zu diesem Zweck soll ein Natursteinweg durch den engen Canyon gebaut werden. Der erste Teil der Bauarbeiten konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Mit der Coronakrise sind die Besucherzahlen im Gletschergarten und damit die Einnahmen aus Führungen eingebrochen. Statt 200 Besucherinnen und Besucher pro Tag waren es im Mai noch sechs. Die Gruppenführungen mussten gänzlich storniert werden. Die fehlenden Einnahmen gefährden die Weiterführung des Schluchtenwegprojektes, zumal mit der Coronakrise auch die über Crowdfunding generierten Spenden massiv zurückgegangen sind. Eine dramatische Situation, denn die Einnahmen waren für den Wegbau fest einkalkuliert. Der Verein kann weder Kurzarbeit noch einen Überbrückungskredit oder andere Entschädigungen beantragen. Er ist in dieser schwierigen und unverschuldeten Krisensituation auf sich allein gestellt. Um das für die ganze Region touristisch wichtige Wegprojekt zu retten, hat die Berghilfe dem Verein im Rahmen der Corona-Soforthilfe unter die Arme gegriffen.

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