Den Demeter-Bergbauern eine Chance geben

Den Demeter-Bergbauern eine Chance geben

Projektspende für eine Berglerfamilie im Berner Oberland.

Die kinderreiche Berglerfamilie bewirtschaftet ihren Betrieb im Berner Oberland nach strengen Demeter-Richtlinien. Jetzt soll das langjährige Pachtverhältnis aufgelöst und der Hof verkauft werden. Wenn die Familie kein Angebot unterbreitet, verliert sie ihre lieb gewonnene Wohn- und Arbeitsstätte. Und auch der lang gehegte Plan, wieder auf dem Hof zu käsen, müsste dann begraben werden.

Hoch über dem Thunersee bauert eine Berglerfamilie engagiert nach den Richtlinien des biodynamischen Landbaus. Im Stall stehen Milchkühe sowie einige Schafe und Milchziegen, zudem gibt es Legehennen. Die wertvolle Demeter-Milch geht an spezialisierte Verarbeiter in der Region. Sie darf auf dem Hof aufgrund verschärfter Hygienevorschriften seit einigen Jahren nicht mehr im grösseren Stil zu Käse, Joghurt, Quark und Butter verarbeitet werden. Seit 13 Jahren bewirtschaftet die Familie mit vier schulpflichtigen Kindern den Hof als Pächter. Jetzt will der Besitzer einen Teil des Landes und alle Gebäude verkaufen. Diese Chance wollen die Bio-Bauern packen. Einerseits, um ihr vertrautes Zuhause nicht zu verlieren, andererseits um eine neue Käserei einzubauen. Damit würde es möglich, die wertvolle Demeter-Milch selbst effizient und hygienisch zu Käse und Molkerei-Spezialitäten zu verarbeiten. Der Kauf des Betriebes und der Einbau der Käserei stellen einen enormen finanziellen „Hoselupf“ für die Bergler dar. Um eine ungesund hohe Verschuldung zu vermeiden, haben sie die Schweizer Berghilfe um Unterstützung gebeten

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