Der traditionsreiche Gasthof soll aus Brandruinen auferstehen

Der traditionsreiche Gasthof soll aus Brandruinen auferstehen

Projektspende für eine Gasthof Besitzerin im Zürcher Oberland.

Der jahrhundertealte denkmalgeschützte Gasthof im Zürcher Oberländer Bergdorf wurde ein Raub der Flammen. Auch wenn keine Menschen körperlich zu Schaden kamen, so bedeutet der Verlust des beliebten Treffpunktes und Tourismusmagneten eine Katastrophe für die Besitzerin und die ganze Region. Jetzt soll das Wahrzeichen des Dorfes wieder aufgebaut werden. Doch die Versicherungssumme reicht bei weitem nicht aus. Es braucht dringend Hilfe von aussen, damit der stolze Gasthof bald wieder in altem Glanz erstrahlen kann!

Es war ein gewaltiger Schock für die Besitzerin und die ganze Region, als der denkmalgeschützte Gasthof im Zentrum des kleinen Zürcher Oberländer Dorfes abbrannte. Auf einen Schlag gingen ein beliebter Treffpunkt für die Dorfbevölkerung, ein Tourismusmagnet und ein wichtiger Arbeitgeber im strukturschwachen Hügelgebiet verloren. Doch die tüchtige Wirtin und ihr langjähriges Team liessen sich durch den schweren Schicksalsschlag nicht unterkriegen. Bereits wenige Tage nach der Katastrophe wurde in einem Nebengebäude ein Provisorium mit Notküche eingerichtet, um die Gäste weiterhin bewirten zu können. Für die Gastgeberin und Köchin mit Leib und Seele und auch für die Bevölkerung war von Anfang an klar: Der stolze und geschichtsträchtige Gasthof muss wieder aufgebaut werden.

Der geplante Ersatzneubau soll die Wiederaufnahme des Gastwirtschaftsbetriebes im früheren Rahmen ermöglichen und sich optisch nahtlos ins Dorfbild integrieren. Wie das zerstörte Vorgängergebäude soll der neue Gasthof einen Kreuzfirst und eine geschindelte Fassade erhalten. Neben der Gaststube soll es wie früher einen Saal für Gesellschaften und Vereinsanlässe geben und selbstverständlich braucht es auch eine zeitgemäss ausgestattete Küche. In den Obergeschossen sollen zwei Gästezimmer und eine Wirtewohnung mit Büro eingerichtet werden. Und weil im Dorf ein entsprechendes Bedürfnis besteht, werden auch zwei kleine Alterswohnungen ins Projekt aufgenommen. Obwohl das Neubauprojekt sehr vernünftig dimensioniert ist, treiben die traditionelle Bauweise und zahlreiche Auflagen – speziell im Bereich Brandschutz – die Baukosten in die Höhe.

Der alte Gasthof war versichert, doch die ausbezahlten Leistungen decken die Kosten für den Neubau bei weitem nicht. Die Wirtsfrau ist bereit, fast alle Ersparnisse ins Neubauprojekt zu investieren und auch ihre Eltern beteiligen sich finanziell und in Form von unentgeltlicher Arbeit. Die Bank stellt eine Hypothek für den Neubau in Aussicht, zudem können Mittel über eine Online-Spendenaktion beschafft werden. Diese belegt eindrücklich, wie stark sich Gäste und Dorfbewohner mit dem traditionsreichen Gasthof verbunden fühlen. Doch trotz grösster Anstrengungen kann das Projekt nicht vollständig finanziert werden. In dieser schwierigen Situation ist die Besitzerin an die Schweizer Berghilfe gelangt. Ein ehrenamtlicher Experte hat das Neubauprojekt eingehend vor Ort geprüft. Sein Fazit ist klar: Der Gasthof trägt erheblich zur Wertschöpfung in der strukturschwachen Hügelregion bei und hat eine zentrale Funktion als Treffpunkt, Arbeitgeber und Lehrbetrieb. Er empfiehlt daher vorbehaltslos, den Wiederaufbau durch die Übernahme des Fehlbetrages zu ermöglichen.


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