Die Berg-Imkerei soll weiter wachsen können

Die Berg-Imkerei soll weiter wachsen können

Projektspende für einen jungen professionellen Imker im Graubünden.

Zahlreiche Bergbäuerinnen und Bergbauern bessern ihr Einkommen mit der Herstellung und Direktvermarktung von Berghonig auf. Daneben gibt es auch professionelle Imker im Berggebiet, die ganz von der Honigproduktion leben und mit ihren Bienenvölkern einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Bergflora leisten. Einer von ihnen muss seinen Betrieb dringend erweitern und modernisieren. Doch dem Prättigauer fehlen die Mittel für das wichtige Zukunftsprojekt.

Der junge Prättigauer hat vor acht Jahren als Hobby-Imker begonnen. Die Qualität seines feinen Berghonigs hat sich schnell herumgesprochen, so dass er den Bestand an Bienenvölkern laufend erweitern konnte. Heute lebt der tüchtige Bergler von der Honigproduktion. Für das Schleudern, Abfüllen und Lagern des Honigs steht ihm nur ein kleiner Raum im Elternhaus zur Verfügung. Die fertigen Produkte werden über ein kleines improvisiertes Ladengeschäft, übers Internet und via regionale Ladengeschäfte verkauft. Ergänzend finden sich Bienenwachskerzen und einige ausgewählte Imkerei-Artikel im Sortiment. Der tüchtige Bündner Imker ist an einem Punkt angelangt, an dem er dringend eine grössere und modernere Infrastruktur benötigt. Er plant darum, ein kombiniertes Gewerbe-/Wohnhaus neben der Liegenschaft der Eltern zu errichten.

Im Erdgeschoss des zweckmässigen Gebäudes sollen ausreichend gross dimensionierte Kühl- und Lagerräumlichkeiten entstehen. Diese sind sehr wichtig, um das wertvolle Naturprodukt richtig lagern zu können und Jahre mit geringen Ernteerträgen zu überbrücken. Ebenfalls geplant ist ein grösserer und modernerer Schleuderraum, in dem der Honig schonend und hygienisch von den Waben getrennt werden kann. Ein weiteres Teilprojekt betrifft das Ladengeschäft. Das Aushängeschild der kleinen Imkerei soll vergrössert und modernisiert werden, damit die hochwertigen Produkte schön präsentiert und Kunden beraten werden können. Im geplanten Gebäude ist auch eine Wohnmöglichkeit für den jungen Bienenzüchter und seine Partnerin vorgesehen – durch das Wohnen und Arbeiten unter einem Dach können viele Prozesse vereinfacht und Zeit eingespart werden.

Die Finanzierung stellt den Bienenzüchter vor grosse Probleme. Ein Teil der Mittel kann über eine Hypothek und Ersparnisse beschafft werden. Der gelernte Schreiner und sein Vater, der früher in der Baubranche tätig war, wollen selber beim Bau anpacken, um Kosten einzusparen. Doch trotz intensivsten Bemühungen kann der Imker nicht den gesamten benötigten Betrag aufbringen. Die neuen Produktions- und Lagerräumlichkeiten sind entscheidend, damit der erfolgreich gestartete Betrieb einen nächsten Entwicklungsschritt machen kann. Um das Projekt zu retten, hat der junge Mann ein Unterstützungsgesuch an die Schweizer Berghilfe gerichtet. Dieses wurde  von einem ehrenamtlichen Experten vor Ort eingehend geprüft. Der erfahrene Gutachter empfiehlt klar, das vernünftig dimensionierte und seriös geplante Projekt zu unterstützen und durch die Übernahme des Fehlbetrages den Bau des kombinierten Gewerbe-/Wohnhauses zu ermöglichen.


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