Die Genossenschaft übernimmt den Dorfladen im Urner Bergdorf

Projektspende für einen Dorfladen im Kanton Graubünden.
Offener Betrag: 31'300.-

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Nach der Schliessung des einzigen Dorfladens steht das Urner Bergdorf auf 1800 m ü. M. ohne lokale Einkaufsmöglichkeit da. Doch die Bergler werden aktiv. Sie gründen eine Genossenschaft, die den Laden übernehmen soll. Die Dorfbevölkerung beteiligt sich solidarisch am Projekt. Die Renovation des alten Ladenlokals und die benötigte neue Einrichtung stellen die junge Genossenschaft allerdings vor eine erste grosse finanzielle Herausforderung.

Die Schliessung des einzigen Dorfladens ist ein schwerer Schlag für das kleine Dorf im Urner Seitental. Der Laden stellte die einzige lokale Einkaufsmöglichkeit dar, speziell die ältere Bevölkerung versorgte sich hier mit den Dingen des täglichen Bedarfs. Doch die Bergler lassen sich nicht unterkriegen. Sie gründen eine Genossenschaft, die das leerstehende Ladenlokal übernimmt. Parallel wird eine Betriebsgesellschaft gegründet, die den Dorfladen in Zukunft selbsttragend führen soll. Beinahe die gesamte Dorfbevölkerung unterstützt das Projekt und zeichnet Anteilsscheine. Mit einer Detailhandelskette werden Lieferverträge abgeschlossen. Wie in der Vergangenheit soll der Dorfladen auch eine Post-Partnerfiliale beherbergen, um die Versorgung mit Post-Dienstleistungen im Bergdorf sicherzustellen. Trotz der solidarischen Beteiligung der Bevölkerung stellt die Finanzierung des Projektes, das auch zwei neue Arbeitsstellen im Dorf schaffen wird, eine grosse Herausforderung dar. Das Ladenlokal muss renoviert werden und es braucht eine zeitgemässe Einrichtung. Die Kosten kann die Genossenschaft trotz finanzieller Beteiligung der Gemeinde und einem Entgegenkommen des Liegenschaftsbesitzers nicht alleine stemmen. Sie hat sich darum hilfesuchend an die Schweizer Berghilfe gewandt. 

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