Die Strassen und Wege sind die Lebensadern der Alpen

Die Strassen und Wege sind die Lebensadern der Alpen

Im Senseoberland im Kanton Freiburg kümmert sich eine Genossenschaft um den Unterhalt der Alp- und Forststrassen. Doch extreme Wetterereignisse verursachen immer mehr und stärkere Schäden. Nur mit externer Hilfe können die Lebensadern weiter offen gehalten werden.

In einem rund 27 Quadratkilometer grossen Gebiet des Sensebezirks gibt es zahlreiche Alpen, die durch ein weitverzweigtes Strassen- und Wegnetz erschlossen werden. Dieses wird durch eine Genossenschaft, an der sich alle Älpler und Anrainer finanziell beteiligen, instand gehalten. Starkniederschläge verursachen vermehrt Rutschungen und Senkungen. In einem Fall sackte ein Strassenabschnitt auf einer Länge von 100 Metern ab und war während Wochen unpassierbar. Die Strassen und Wege sind überlebenswichtig für die Bergeregion. Über sie gelangen Mensch, Tier und Material auf die Alpen und die Alpprodukte wieder ins Tal. Die Instandhaltung gleicht einer Sisyphusarbeit: Kaum ist ein Abschnitt repariert und stabilisiert, treffen Meldungen über neue Schäden ein. Die Genossenschaft finanziert sich über die Mitgliederbeiträge und über Subventionen von Bund und Kanton. Doch die grosse Anzahl und das Ausmass der Schäden bringen die Organisation ans Limit. Aktuell stehen vier dringende Sanierungsprojekte an. Aber es sind kaum mehr finanzielle Mittel vorhanden. In dieser dramatischen Situation haben die Freiburger Genossenschafter die Schweizer Berghilfe um Unterstützung ersucht.

Lieber ein anderes Projekt?

Offener Betrag: 25'000.-

Reservieren Sie den Betrag, den Sie für dieses Projekt spenden möchten (Mindestbetrag 1000 CHF).