Nur mit einem zentralen Stall hat der Bergbetrieb eine Zukunft

Nur mit einem zentralen Stall hat der Bergbetrieb eine Zukunft

Projektspende für einen jungen Bergbauern im Oberwallis.

Weil der aktuelle Stall zu klein ist, muss ein Oberwalliser Bergbauer seine Kühe und Rinder in gemieteten Ställen unterbringen. Die Situation ist sowohl hinsichtlich Tierwohl wie auch arbeitstechnisch äusserst unbefriedigend. Um seinen Tieren mehr Platz, Licht und Luft zu verschaffen und dem Betrieb eine Perspektive zu geben, will der tüchtige Bergler das Ökonomie-gebäude vergrössern und modernisieren.

Nachdem der Milchwirtschaftsbetrieb im Oberwallis während Jahren als Generationen-Gemeinschaft geführt wurde, hat kürzlich der Sohn die Verantwortung übernommen. Der Bergbauer mit Fähigkeitsausweis hält Milchkühe und zieht Rinder auf. Die Milch wird in der Dorfkäserei verarbeitet, die den örtlichen Landwirten gehört. Seine Tiere sömmert er auf mehreren Alpen in der Region. Der existierende Stall ist zu klein für den gewachsenen Tierbestand und die Raumaufteilung ist ungünstig. Mehrere Tiere müssen im Remisenbereich und in einem zweiten gemieteten Stall untergebracht werden. Auch die Maschinen müssen extern untergestellt werden. Die räumliche Verzettelung erschwert die Arbeitsabläufe und ist auch in Bezug auf das Tierwohl unbefriedigend. Der Bergler muss etwas unternehmen.

Der bisherige Stall soll erweitert werden, so dass er künftig auch Platz für das Jungvieh bietet. Durch einen Wechsel des Stallkonzeptes (neu Liegeboxenstall) will der Bergler die Haltungsbedingungen für die Tiere und die Arbeitsprozesse im Stall verbessern. Mit den zusätzlichen Tieren wird auch ein grösseres Futter- und Hofdüngerlager benötigt. Die Zusammenführung sämtlicher Tiere in einem einzigen Stall würde eine massive Arbeitserleichterung für den Bergler bedeuten. Künftig könnte er zentral und unterstützt von technischen Hilfsmitteln füttern, melken und misten und müsste nicht mehr zeitaufwendig zwischen mehreren Standorten hin- und her pendeln. Mit der aktuellen ungünstigen Stallsituation hat der Betrieb keine vernünftigen Entwicklungsperspektiven.

Für das sinnvolle Projekt stellen Bund, Kanton und Gemeinde Subventionen in Aussicht, auch wird dem Bergler ein Investitionskredit in Aussicht gestellt. Die Hausbank erklärt sich bereit, die bestehende Hypothek zu erhöhen. Der Bergbauer geht bei der Verschuldung bis an die Grenze. In kleinem Umfang kann er Erspartes und Eigenleistungen beisteuern. Sein handwerkliches Talent will er vor allem bei den Holzbauarbeiten einsetzen. Trotzdem fehlt dem Oberwalliser ein Restbetrag, um den Stallneubau in Angriff nehmen zu können. In dieser belastenden Situation hat er bei der Schweizer Berghilfe um Unterstützung nachgefragt. Ein ehrenamtlicher Experte hat dem Betrieb einen Besuch abgestattet und sich über das Projekt informiert. Er bestätigt die Dringlichkeit und auch, dass der Bergler sämtliche Möglichkeiten zur Mittelbeschaffung restlos ausgeschöpft hat. Nur wenn Dritte den Fehlbetrag übernehmen, hat der Bergbauer eine Chance, sein wichtiges Stallprojekt zu realisieren.


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