Käsekeller drohen einzustürzen

Käsekeller drohen einzustürzen

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Mehr als 2000 Laib Gruyère-Käse produziert Urs Leuenberger jedes Jahr in der Bergkäserei Vorderfultigen im Gantrischgebiet. Acht Bauernfamilien aus der Umgebung bekommen bei ihm einen guten Milchpreis. Doch nun droht Ungemach: Die Decken der drei Käsekeller sind einsturzgefährdet und müssen dringend saniert werden. Um diese Kosten tragen zu können, braucht die Käsereigenossenschaft Unterstützung.

6.15 Uhr an einem kalten Wintermorgen. Aus dem Dunkel taucht ein kleines, rotes Licht auf. Beim Näherkommen entpuppt es sich als Handwagen von Heinz Burren. Der Bergbauer aus Vorderfultigen bringt seine vier Kannen Milch jeden Morgen zu Fuss in die Käserei. «So nahe Wege sind ideal. Ökologischer geht es nicht», sagt er. Auch die anderen sieben Bauern, die an diesem Morgen in der Käserei ihre Milch abliefern, sind froh, keine unnötig weiten Wege machen zu müssen. Dank der Gruyère-Käserei können sie einen anständigen Milchpreis erzielen. 77 Tonnen Gruyère und gut 10 Tonnen Käsespezialitäten produziert Käser Urs Leuenberger jedes Jahr in der kleinen Käserei.

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Die Käsereieinrichtung ist technisch auf einem guten Stand, und auch mit den relativ engen Platzverhältnissen kommen Urs Leuenberger und sein Angestellter klar. Aber das Gebäude selber ist fast 100 Jahre alt. Problematisch wird dies nun bei den drei Käsekellern. Die Eisenträger in deren Decken sind verrostet, und die Keller drohen einzustürzen. Die alten Decken müssen teilweise heruntergerissen und mit Beton verstärkt werden. Dass die Produktion während der Bauarbeiten möglichst durchgehend weitergehen soll, gibt nicht nur Arbeit und Umtriebe, es kostet auch viel Geld. Zu viel für die kleine Genossenschaft. Damit die dringenden Sanierungsarbeiten trotzdem durchgeführt werden können, hat die Schweizer Berghilfe Unterstützung im Umfang von 12'000 Franken zugesichert. Helfen Sie mit, diesen Betrag zu sammeln.


Text: Max Hugelshofer

Bilder: Markus Rohner

Video: Max Hugelshofer

Erschienen im März 2020