Für belebte Dorfkerne

Für belebte Dorfkerne

Ob Läden, Restaurants oder Handwerksbetriebe: Das Gewerbe sorgt für belebte Bergdörfer. Deshalb unterstützt die Schweizer Berghilfe Kleinunternehmen in Dorfkernen.

Klein- und Kleinstunternehmen leisten einen entscheidenden Beitrag zur Belebung von Bergdörfern. Sie schaffen Arbeitsplätze, bilden Treffpunkte und bringen Menschen in die Dorfkerne. In Dorfkernen können Investitionen oftmals eine Herausforderung sein. Auslöser dafür sind oft denkmalgeschützte Gebäude oder das schützenswerte Ortsbild.

Die Berghilfe unterstützt Investitionsprojekte von Unternehmen, die zur Erneuerung eines Dorfkerns beitragen. So wie zum Beispiel die Handweberei Tessanda aus dem Münstertal oder das Hôtel de la Demi‑Lune aus St-Ursanne.

Guten Chancen auf Unterstützung haben Projekte, die

  • mit höheren Kosten aufgrund der Lage im Dorfkern, zum Beispiel Schutzauflagen, konfrontiert sind.
  • Wertschöpfung generieren und sich positiv auf die Beschäftigung vor Ort auswirken.

Geringe Chancen auf Unterstützung haben Projekte, die

  • Wohnraum schaffen.
  • die öffentliche Hand als Trägerschaft haben.


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 Michelle Bürgi, Berghilfe Mitarbeiterin
Michelle Bürgi

Manufactura Tessanda Val Müstair

In Santa Maria im Kanton Graubünden bietet die seit 1928 bestehende Handweberei Arbeitsplätze und Lehrstellen im Bereich Textilien. Dem Traditionsbetrieb mitten im Dorf fehlten die erforderlichen Mittel für Anpassungen der Produktions- und Verkaufsräumlichkeiten. Durch ihren Beitrag ermöglichte die Schweizer Berghilfe eine Optimierung der betrieblichen Abläufe, bessere Ausbildungs- und Kursmöglichkeiten sowie eine ideale Raumteilung des Ladens und der Schauweberei. Eine der letzten Handwebereien der Schweiz ist damit für zukünftige Herausforderungen gewappnet und die Arbeitsplätze im abgelegenen Bündner Tal sind gesichert.

 Tuchproduktion in der Handweberei Tessanda im Münstertal

Hôtel-Restaurant de la Demi‑Lune

Das Hôtel-Restaurant de la Demi‑Lune liegt mitten in der Altstadt von St-Ursanne im Kanton Jura. Nach der Übernahme des Gebäudes durch einen Verein sollten die Zimmer renoviert sowie diverse Neuerungen und Anpassungen auch für die zukünftigen Angestellten vorgenommen werden. Das Hôtel-Restaurant beschäftigt Menschen mit Beeinträchtigungen in der Küche, der Administration und im Zimmerservice. Die finanziellen Mittel für die Investitionen reichten nicht aus, weshalb die Schweizer Berghilfe einsprang. Damit konnten neue Arbeitsplätze geschaffen werden und die Angestellten werden fit für die Arbeitswelt gemacht.

 Der historische Dorfteil von St-Ursanne im Jura.

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