Notfallausrüstung für First Responder

Notfallausrüstung für First Responder

Defibrillatoren und Notfallrucksäcke zum halben Preis für First Responder im Schweizer Berggebiet.

Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand zählt jede Minute. Im Berggebiet dauert es oftmals zu lange, bis die Rettung eintrifft. Gemeinsam mit dem Schweizerischen Samariterbund SSB und dem Interverband für Rettungswesen IVR hat die Schweizer Berghilfe ein Angebot für First Responder geschaffen, die in den Bergen aktiv sind.

Bis zum 31. Dezember 2020 können First Responder-Gruppen, die im Berggebiet aktiv und nachweisbar an die Notrufzentrale 144 angebunden sind, vergünstigt Defibrillatoren und Notfallrucksäcke beziehen. Die Schweizer Berghilfe übernimmt 50% der Kosten. Pro First Responder-Gruppe sind maximal zwei Defibrillatoren und zwei Notfallrucksäcke zum reduzierten Preis online bestellbar. Die Angaben in der Bestellung werden von der Schweizer Berghilfe und dem Interverband für Rettungswesen IVR geprüft. Innerhalb von 30 Tagen ist mit dem Unterstützungsentscheid zu rechnen.


Die Kriterien

  • Die First Responder-Gruppe ist mehrheitlich im Berggebiet aktiv (gemäss den durch den Bund definierten Bergzonen).
  • Die First Responder-Gruppe ist nachweisbar an die Notrufzentrale 144 angebunden.
  • Die Beilage «Angaben zur First Responder-Gruppe» wird der Bestellung vollständig ausgefüllt beigelegt.

Die Defibrillatoren und Notfallrucksäcke können direkt online beim Samariterbund oder via untenstehendes Formular bei uns bestellt werden .

Haben Sie Fragen?
 Raphael Jaquet, Berghilfe Mitarbeiter
Raphael Jaquet
Schweizerischer Samariterbund
Der Schweizerische Samariterbund fördert den Einsatz von Freiwilligen im Rettungs-, Gesundheits- und Sozialwesen.
Mehr dazu
Interverband für Rettungswesen IVR
Der Interverband für Rettungswesen IVR fördert und koordiniert als Dachorganisation das medizinische Rettungswesen der Schweiz.
Mehr dazu

Der 23-jährige Joél erleidet einen Herzstillstand. Jetzt zählt jede Minute. Die Ambulanz ist unterwegs, aber die Fahrt ins Freiburger Oberland dauert. Zum Glück gibt es da noch die First Responder Plus, deren Rettungsrucksäcke die Schweizer Berghilfe mitfinanziert hat.