Gesundheit

Gesundheit

Die Berghilfe unterstützt Anbieter im Bereich der Alternativmedizin sowie Angebote im sekundären Arbeitsmarkt wie etwa geschützte Werkstätten.

Hippotherapie unter freiem Himmel, Qi Gong im ehemaligen Schweinestall oder eine Praxis für traditionelle Chinesische Medizin auf dem Bauernhof – die Nachfrage nach und das Angebot an Leistungen im Bereich der Alternativmedizin werden auch in den Bergregionen immer vielfältiger. Und auch für geschützte Arbeitsplätze eignet sich die etwas weniger hektische Bergwelt gut. Wir unterstützen solche Projekte, die mit einer Gesundheitsdienstleistung oder einem sozialen Angebot die Standortqualität einer Bergregion verbessern.

Solche Projekte

  • ermöglichen mindestens einer Person eine Existenzgrundlage im Berggebiet.
  • verfolgen das Ziel, dass auch Patienten ausserhalb des Berggebiets das Angebot nachfragen.
  • sind regional gut verankert

Projekte ohne Chancen auf Unterstützung

Projekte, die nicht von der Schweizer Berghilfe unterstützt werden können,

  • werden von Unternehmen mit 50 oder mehr Vollzeitangestellten realisiert.
  • werden von der öffentlichen Hand, z.B. von Gemeinden, umgesetzt.
  • erfüllen den staatlichen Gesetzesauftrag der medizinischen Grundversorgung.
  • führen Aufgaben der öffentlichen Hand aus(z.B. Wohn- und Altersheime).
  • finanzieren Marketingaktivitäten (z.B. Werbung und Websites).
  • decken laufende Betriebskosten.
  • wurden bereits realisiert..
Haben Sie Fragen?
 Patrick Zollinger
Patrick Zollinger

Grundlegende Kriterien

Kennen Sie die drei grundlegenden Voraussetzungen für eine Unterstützung? Diese gelten für alle Projekte.

Wie läuft die Gesuchsstellung ab?

1

Gesuch stellen

Erfüllt Ihr Projekt die drei grundlegenden Voraussetzungen und die oben genannten Kriterien? Haben Sie allfällige Fragen klären können? Dann reichen Sie Ihr Unterstützungsgesuch online ein. Den Link finden Sie gleich unten.

2

Prüfung vor Ort

Ein ehrenamtlicher Experte der Schweizer Berghilfe besucht Sie im Verlauf der nächsten Wochen vor Ort, prüft und beurteilt Ihr Projekt. Er gibt eine Empfehlung ab, ob Ihr Gesuch bewilligt werden soll.

3

Entscheid

Der Projektausschuss diskutiert die Empfehlung des Experten und entscheidet über die Unterstützung Ihres Projekts. Fällt der Entscheid positiv aus, wird Ihnen das Geld wenige Tage danach ausbezahlt.

Gesuch einreichen

Registrieren Sie sich auf unserer Plattform und reichen Sie das Gesuch mit den Unterlagen direkt online ein. So können wir beurteilen, ob wir Ihr Projekt unterstützen können.

Hinweise und Dokumente

Die Berghilfe verlangt für grössere Projekte jeweils einen Businessplan. Wir haben im folgenden Dokument für Sie Fragen zusammengestellt, die wir als zentral erachten und die Ihnen als Vorlage dienen können.

Fragenkatalog Businessplan

Häufige Fragen

Warum verlangt die Schweizer Berghilfe einen Businessplan?

Businesspläne haben das Ziel, die Geschäftsidee vorzustellen, um beispielsweise die Finanzierung zu sichern. Sie sind für die Schweizer Berghilfe eine wichtige Grundlage für die Beurteilung des Vorhabens. Mit dem Businessplan beweisen Sie als Projektträger, dass Sie die Kompetenz besitzen, die geplante Geschäftstätigkeit erfolgreich umzusetzen. Der Businessplan klärt dabei umfassend zentrale Aspekte des Projekts und zeigt damit die Projektperspektiven für die nächsten drei bis fünf Jahre auf.

Bezüglich Form des Businessplan macht die Berghilfe keine Vorgaben. Im Fragenkatalog Businessplan haben wir Fragen zusammengestellt, die wir für zentral erachten und die Ihnen als Vorlage dienen können.

Falls Sie fachliche Unterstützung bei der Erstellung eines Businessplans benötigen, können wir Ihnen eine Fachkraft unserer Partnerorganisation Adlatus vermitteln.

Besteht eine Einkommens- und Vermögenslimite für Gesuchsteller?

Grundsätzlich gibt es keine fixen Limiten und somit kein generelles Kriterium in dieser Hinsicht. Jedoch wird die gesamte finanzielle und betriebliche Situation bei einer Prüfung berücksichtigt. Die Berghilfe unterstützt nur Projekte, bei denen die finanzielle Notwendigkeit einer Unterstützung gegeben ist.

Wie hoch müssen die vom Gesuchsteller eingesetzten Eigenmittel sein?

Das finanzielle Engagement der Projektträgerschaft ist zwingend. Wie hoch der Eigenmittelbeitrag im Einzelfall ist, hängt vom jeweiligen Projekt sowie der betrieblichen Situation und finanziellen Ausgangslage der Projektträgerschaft ab.

Wie hoch fällt der Berghilfe-Beitrag aus?

Dazu gibt es keine allgemeingültige Regel, weil die Berghilfe bedarfsgerecht unterstützt. Besteht nach Einbringen von Eigenleistung (Eigenmittel, Arbeit, Material) sowie Ausschöpfen einer tragbaren Fremdfinanzierung (öffentliche Investitionshilfen, Bank- und weitere Darlehen) ein Fehlbetrag, so prüft die Berghilfe die Übernahme dieser Restkosten.

Leistet die Schweizer Berghilfe auch eine Unterstützung in Form eines Darlehens?

Die Schweizer Berghilfe vergibt keine Darlehen, sondern leistet Unterstützung mit A-fonds-perdu-Beiträgen. Landwirtschaftliche Betriebe können sich für Bürgschaften von verzinslichen Darlehen an die Schweizerische Bäuerliche Bürgschaftsgenossenschaft in Brugg wenden. Gewerbliche Betriebe kontaktieren die zuständigen gewerblichen Bürgschaftsgenossenschaften.

Sollen Gesuche bei mehreren Hilfswerken eingereicht werden, die sich für die Berggebiete einsetzen?

Nein. Es ist nicht sinnvoll, wenn mehrere gemeinnützige Organisationen einen Prüfungsaufwand für das gleiche Projekt betreiben. Deshalb sprechen sich die Patenschaft für Berggemeinden, die Coop Patenschaft für Berggebiete und die Schweizer Berghilfe bei Mehrfacheinreichungen untereinander ab, welche Organisation die Anfrage prüfen soll. Darüber hinaus macht es auch Sinn, bei Folgeinvestitionen oder Kostenüberschreitungen wieder auf die gleiche Organisation zuzugehen, da diese den jeweiligen Betrieb und die Vorgeschichte bereits kennt.