Technisch wurde in dieser Zeit kaum etwas modernisiert. Im kommenden Herbst nun läuft die Betriebsbewilligung aus, und ohne Totalsanierung kann sie nicht erneuert werden. Die Sanierung steht im nächsten Frühling an. Dabei soll der Charakter des kleinen Bähnli erhalten bleiben. «Die neue Bahn hat die genau gleiche Streckenführung und ebenfalls zwei Achterkabinen», sagt Markus Camenzind vom Verwaltungsrat. «Eigentlich bleibt bis auf den möglichen Selbstbedienungsbetrieb alles gleich – einfach technisch auf der Höhe der Zeit und zukunftssicher.»
Trotzdem ist das Projekt ein ziemlicher Hosenlupf für die Burggeist AG. Ihr gehören nicht nur die Bahn und das Restaurant oben bei der Bergstation. Sie unterhält auch die Wanderwege und betreibt im Winter ein ganz kleines Skigebiet für Familien. Mit eigenen Mitteln ist die Investition für die AG, die nicht gewinnorientiert ist und deren Verwaltungsräte alle unentgeltlich arbeiten, nicht zu stemmen.
Die Schweizer Berghilfe hat deshalb Unterstützung in der Höhe von 120 000 Franken zugesagt. 100 000 Franken haben wir bereits. Helfen Sie mit, die fehlenden 20 000 Franken zu sammeln.
Text und Video: Max Hugelshofer
Bilder: Max Hugelshofer und Karin Kupper
Erschienen im
Juni 2026