Ein neues Stöckli und mehr Direktvermarktung

Ein neues Stöckli und mehr Direktvermarktung

Unterstützen Sie jetzt Armin Felder und Ines Zihlmann in Schüpfheim/LU.

Armin Felder und Ines Zihlmann bewirtschaften im Entlebuch einen abgelegenen Bauernhof. Weil im Bauernhaus zu wenig Platz für zwei Generationen ist, leben sie in einer Mietwohnung, einige Kilometer entfernt.Um endlich rund um die Uhr nahe bei ihren Kühen und Schafen zu sein, wollen sie ein einfaches Stöckli bauen. Dazu gehört ein Verarbeitungsraum, der ihnen den Ausbau der Direktvermarktung ihres Lammfleischs ermöglicht.

Fast endlos scheint sich der Weg durchs tief verschneite Entlebuch zu schlängeln. Die Sicht ist schlecht und man kann mehr erahnen als sehen, wo die Strasse endet und der Tiefschnee beginnt. Es geht steil bergauf, ohne Allradantrieb oder Schneeketten wäre kein Weiterkommen mehr. Endlich zeigt sich nach einer Kurve eine kleine, aus hellem Holz gebaute Remise, dahinter taucht dann das viel dunklere, alte Bauernhaus mit angebautem Stall aus dem Schneetreiben auf. Willkommen auf der «Under-Farnere», gut 1300 Meter über Meer, acht Kilometer von Schüpfheim entfernt.

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Hier ist Armin Felder aufgewachsen, und hier bewirtschaftet er heute gemeinsam mit seiner Lebenspartnerin Ines Zihlmann den kleinen Landwirtschaftsbetrieb seiner Familie. Vater und Mutter leben beide noch hier und packen jeden Tag tatkräftig mit an. Leben können aber nicht beide Generationen hier. Dafür ist das über hundert Jahre alte Bauernhaus zu klein.

Und obwohl Armin und Ines das Glück hatten, eine der wenigen Mietwohnungen in der Nähe ergattern zu können – gerade bei Verhältnissen wie heute sind die paar Kilometer zwischen Wohnung und Hof ein weiter Weg. Zu weit, wenn im Stall ein Notfall ansteht. Zum Beispiel bei einer schwierigen Geburt eine Kalbs oder Lamms.

Darum schmieden Armin und Ines schon lange Pläne für ein neues Stöckli hinter dem Bauernhaus, in dem die beiden leben können. Dazu gehört auch ein Verarbeitungsraum, in dem der gelernte Metzger Armin das Fleisch der eigenen Lämmer für die Direktvermarktung verarbeiten könnte. So wäre es möglich, dieses wichtige Standbein auszubauen und nicht wie bisher nur die Verwandtschaft mit Fleisch zu beliefern.

Im Frühling, wenn der viele Schnee geschmolzen ist, soll es nun endlich soweit sein und die Bagger auffahren. Ganz reichten die Mittel von Armin und Ines nicht. Die Schweizer Berghilfe hat Unterstützung im Umfang von 50’000 Franken zugesichert. 15’000 Franken fehlen noch. Helfen Sie mit, diesen Betrag zu sammeln.

Text, Bilder und Video: Max Hugelshofer

Erschienen im Februar 2021