Eine Isolation für das alte Haus

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Karin und Köbi Forrer betreiben hoch über Amden Milchwirtschaft und wohnen mit ihren beiden kleinen Mädchen in einem alten Bauernhaus. Das Haus ist schön, aber auch kalt und zugig. Eine neue Isolation soll es nun innen so gemütlich machen, wie es von aussen aussieht.

Wenn Forrers zum Fenster rausschauen, können sie die vielen Berggipfel gar nicht zählen. Das Panorama, das sich von ihrem Hof oberhalb von Amden aus bietet, ist eindrucksvoll. Würden sie zu lange untätig am Fenster sitzen und die Aussicht geniessen, bekämen sie allerdings schnell kalte Füsse. Denn das alte Bauernhaus ist fast nicht isoliert. An kalten Tagen heizt Karin den Herd in der Küche drei- oder viermal ein, und auch im grossen Kachelofen in der Stube hält die Wärme vom Einfeuern am Morgen nur bis am Mittag. Den Boden in der Küche und in der Stube bekomme man gar nie warm, erzählt sie. Mit zwei kleinen Kindern alles andere als ideal.

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Die zweijährige Lena und die knapp vierjährige Mara geniessen es, im Stall beim Melken und Ausmisten dabei zu sein, bei den Hühnern die Eier zu holen, dick eingepackt draussen im Schnee zu spielen oder Karin beim Kochen zu helfen. Aber in der Stube oder in ihren Zimmern am Boden spielen, das geht nicht.

«Wir wussten, worauf wir uns einliessen, als wir vor drei Jahren den Hof übernahmen und vom Toggenburg hierher zogen», sagt Karin. Schliesslich war es der Hof ihrer Eltern, sie ist in dem kleinen Bauernhaus aufgewachsen. Ihnen war klar, dass sie etwas unternehmen mussten. Ebenfalls klar war, dass das Haus, von dem es gemäss Karin seit Generationen heisst, es sei «schon über 200 Jahre alt» nicht abgerissen werden sollte. «Die Substanz ist noch sehr gut, der Platz reicht aus, was wollen wir mehr?», fragt Köbi Forrer. Ausserdem wäre für das junge Paar ein Neubau finanziell auch niemals dringelegen. Bei der Sanierung sparen sie Kosten, indem sie viele Eigenleistungen erbringen, also beim Bauen mithelfen. Dennoch reicht es nicht ganz. Deshalb hat die Schweizer Berghilfe Unterstützung in der Höhe von 38'000 Franken zugesichert. 15'000 Franken fehlen uns noch. Helfen Sie mit, diesen Betrag zu sammeln.

Text und Video: Max Hugelshofer
Bilder: Max Hugelshofer, Karin Balzaretti

Erschienen im Februar 2022
 Morgenstimmung über Amden