Wasser hält die Alp am Leben

Wasser hält die Alp am Leben

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Eine sichere und zuverlässige Wasserversorgung ist für eine Alp das A und O. Auf der Brunnialp profitieren von der neuen Leitung mehrere Älpler, ein Dutzend Besitzer von Wochenendhäuschen und die Betreiber des Alpbeizlis.

Über unser Trinkwasser machen wir uns im Alltag normalerweise wenig Gedanken. Es kommt ja einfach aus dem Wasserhahn. Auf der Brunnialp im Kanton Uri ist das anders. Hier haben die meisten Hütten keinen Anschluss, man muss das Wasser mit dem Kessel am Brunnentrog holen. Und dort, wo es Wasser hat, zum Beispiel im Alpbeizli, lässt die Qualität zu wünschen übrig. Beizerin Pia Gisler muss alles Wasser abkochen, bevor sie es verwendet.

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Um die Situation zu verbessern, haben sich Landwirte, Beizer und die Besitzer des verstreuten Dutzend Wochenendhäuschen zusammengetan und die IG Wasserversorgung Brunnialp gegründet. Nach der Alpsaison wollen sie unterhalb der bestehenden Quellfassung unter der grossen Felswand am Ende des Tals ein neues Reservoir bauen. Und von dort aus eine grössere Leitung und Anschlüsse zu den einzelnen Hütten. 1,4 Kilometer Leitung sind es, die im teils schwierigen Gelände verlegt werden müssen.

Damit erhält die Brunnialp nicht nur endlich eine richtige Wasserversorgung. «Durch die gemeinsame Arbeit sind wir uns hier oben viel näher gekommen», sagt Bauleiter Toni Gisler, «und alte Streitereien wurden beigelegt.»

Die Mitglieder der neugegründeten IG zahlen nicht nuralle ihren Beitrag an die neue Wasserversorgung, sie leisten auch viele Arbeitsstunden. Weil die Baukosten im schwierigen Gelände aber sehr hoch sind, hat die Schweizer Berghilfe Unterstützung im Umfang von 28’000 Franken zugesichert. 18'000 Franken fehlen noch. Helfen Sie mit, diesen Betrag zu sammeln.