Das «riesige» Haus ist schon fast wieder etwas eng

Vor zehn Jahren konnte Familie Etter in ihr neues Haus einziehen. Endlich pfiff der Wind nicht mehr durch die Ritzen. Und Platz war im Überfl uss vorhanden. Inzwischen sind drei weitere Kinder dazugekommen. Eng wird vor allem der Abstellplatz für Velos.

«Bei uns hat sich nicht so viel verändert», sagt Johannes Etter fast schon entschuldigend. Sie würden genau wie vor zehn Jahren Kälberaufzucht betreiben, neu zusätzlich auch noch ein bisschen Milch in die Käserei bringen. Das Wohnhaus sei natürlich immer noch das gleiche, und auch den zweiten Betriebsstandort auf der anderen Talseite, dort wo Johannes Eltern wohnen, gäbe es immer noch. «Alles beim Alten also.»

Stimmt, wenn man ignoriert, dass inzwischen nicht nur zwei, sondern fünf Kinder dem Gespräch neugierig folgen. Zu Johannes und Samuel sind Thomas, Myrtha und Lina hinzugekommen. Sie sorgen dafür, dass das neue Haus, das Etters vor zehn Jahren nicht nur wegen der Holz-Zentralheizung, sondern auch wegen seiner Grösse wie der pure Luxus vorgekommen ist, nun nicht mehr so riesig scheint. «Wohnraum haben wir genug, aber Abstellmöglichkeiten und vor allem Platz für all die Velos, Trettraktoren und Trottinetts könnten wir schon wieder zusätzlichen gebrauchen», sagt Daniela.

Das Projekt in Kürze

  • Bergbauernfamilie
  • Neues Wohnhaus
  • Hundwil/AR

«Das Gröbste ist geschafft»

Und dann kommt den beiden eine weitere grosse Neuerung in den Sinn: der Stall. Den konnten sie vor einigen Jahren ebenfalls neu bauen. Ebenfalls mit Unterstützung der Schweizer Berghilfe. «An den habe ich mich schon so gewöhnt, den habe ich glatt vergessen», sagt Johannes. Er erleichtere die tägliche Arbeit sehr. Und habe den Hof so richtig komplettiert. Klar, kleine Verbesserungen und Investitionen stünden ständig an. «Aber das Gröbste ist geschafft.»

Text und Bilder: Max Hugelshofer

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Die Schweizer Berghilfe leistet finanzielle Unterstützung, wenn das Geld nicht ausreicht, um ein zukunftsweisendes Projekt zu realisieren.