«Bei uns hat sich nicht so viel verändert», sagt Johannes Etter fast schon entschuldigend. Sie würden genau wie vor zehn Jahren Kälberaufzucht betreiben, neu zusätzlich auch noch ein bisschen Milch in die Käserei bringen. Das Wohnhaus sei natürlich immer noch das gleiche, und auch den zweiten Betriebsstandort auf der anderen Talseite, dort wo Johannes Eltern wohnen, gäbe es immer noch. «Alles beim Alten also.»
Stimmt, wenn man ignoriert, dass inzwischen nicht nur zwei, sondern fünf Kinder dem Gespräch neugierig folgen. Zu Johannes und Samuel sind Thomas, Myrtha und Lina hinzugekommen. Sie sorgen dafür, dass das neue Haus, das Etters vor zehn Jahren nicht nur wegen der Holz-Zentralheizung, sondern auch wegen seiner Grösse wie der pure Luxus vorgekommen ist, nun nicht mehr so riesig scheint. «Wohnraum haben wir genug, aber Abstellmöglichkeiten und vor allem Platz für all die Velos, Trettraktoren und Trottinetts könnten wir schon wieder zusätzlichen gebrauchen», sagt Daniela.