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Die kleine Manufaktur für Naturkosmetik, Tees und Heilmittel führt auch Kurse durch, in denen Wissen über Heilpflanzen und die Natur vermittelt wird. In einer Scheune sollen dringend benötigte Seminarräumlichkeiten geschaffen werden.
Im Kanton Appenzell Ausserrhoden hat eine initiative Unternehmerin eine kleine Manufaktur für Naturkosmetik, Tees und Heilmittel gegründet. Die für die Herstellung der Produkte benötigten Kräuter, Wildpflanzen und Früchte baut sie grösstenteils selber an oder sammelt diese im Wald. Vor einigen Jahren konnte sie mit ihrem Ehepartner ein Bauernhaus mit Umschwung erwerben. Im Garten wachsen die pflanzlichen Grundstoffe für die Produktion. Eine wichtige zusätzliche Einnahmequellen sind Kurse, geführte Exkursionen und Reisen, Kräuterwanderungen sowie Kooperationen mit Schulen und Tourismusorganisationen. Bei denen kann sie Wissen über Heilpflanzen und die Natur weitergeben. Für diesen wichtigen Bereich fehlen Seminarräumlichkeiten, zudem gibt es zu wenig Lagerkapazität.
Die angrenzende Scheune wird zum Kurs- und Lagergebäude
Nun soll eine alte Scheune, die ans Wohnhaus angrenzt, zu einem Kurs- und Lagergebäude umgebaut werden. Den ursprünglichen Charakter des Gebäudes will man bewahren und die Grundmauern sollen stehenbleiben. Ziel ist es, den zusätzlichen Raum auch als Lager- und Trocknungsraum für die Produktion sowie für Events zu nutzen. Da das Kurswesen finanziell das wichtigste Standbein der kleinen Kräutermanufaktur darstellt, ist der Scheunenumbau eine wichtige Zukunftsinvestition, die darüber hinaus eine Ausweitung der Produktion ermöglichen wird. Die kostenbewusste Paar hat verschieden Varianten geprüft. Der Umbau der angrenzenden Scheune hat sich dabei als wirtschaftlichste und praktischste Variante erwiesen.
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