Reservieren Sie den Betrag, den Sie für dieses Projekt spenden möchten (Mindestbetrag 1000 CHF).
Die Alp im Tessiner Seitental wurde vor rund 30 Jahren wieder in Betrieb genommen. Die dort produzierten Alpkäse-Spezialitäten verkaufen sich gut. Doch nun muss ein mobiles Käserei-Provisorium durch ein richtiges Gebäude ersetzt werden.
Die schöne, rund 300 Hektar grosse Alp im abgelegenen Tessiner Seitental wurde Ende der 1990er-Jahre auf Initiative der Bürgergemeinde wiederbelebt. Sie stellt die einzige noch bewirtschaftete Alp im Tal dar und erstreckt sich über mehrere Höhenstufen. Sie werden im Sommer gestaffelt mit Kühe und Ziegen bestossen. Im oberen Bereich der Alp gibt es eine fest installierte Käserei, auf den unteren Stafeln wird in einem mobilen Provisorium gekäst. Jährlich verarbeiten die Alpkäser rund 35’000 Liter Kuhmilch und 25’000 Liter Ziegenmilch zu Alpkäse, „Formagelle“, Frischkäse und Ricotta. Der Alpkäse aus Kuh- und Ziegenmilch sind sehr begehrt. Doch die mobile Käserei entspricht nicht mehr den aktuellen Hygienestandards und verkompliziert die Arbeitsabläufe.
Die neue Käserei eröffnet Perspektiven im abgelegenen Tal
Um gesetzliche Vorschriften und die hohen Qualitätsstandards einhalten zu können, muss eine neue Käserei errichtet werden. Das Projekt sieht ein zweckmässiges Gebäude mit zwei Kesseln für die Verarbeitung von Kuh- und Ziegenmilch sowie mit einem Kühlsystem vor. Auch soll die neue Käserei mit dem bestehenden Reifekeller verbunden werden. Auf dem Dach wollen die Verantwortlichen Photovoltaikmodule installieren, mit denen der Energiebedarf zu einem grossen Teil gedeckt werden kann. Die Wiederbelebung der Alp und die die erfolgreiche Käseproduktion haben dazu geführt, dass sich in den letzten Jahren mehrere junge Landwirte mit ihren Familien im Tal niedergelassen haben. Die neue Käserei ist somit auch für die sozioökonomische Entwicklung der Region von grosser Bedeutung.
Hier finden Sie alle aktuellen Projekte, für die Sie spenden können.