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Im Verhältnis zum Land ist der Stall des Biobetriebs im Kanton Uri zu klein und bietet zu wenig Tierplätze sowie einen zu engen Heuraum. Ein Anbau und eine grössere Güllengrube sollen den Betrieb der vierköpfigen Familie rentabler machen.
Das Bergbauernpaar mit zwei schulpflichtigen Kindern hat den Betrieb vor wenigen Jahren von den Eltern der Frau übernommen. Die vorhandene Fläche würde es der Familie erlauben, mehr Tiere zu halten. Doch der Stall bietet zu wenig Platz und der Heuraum sowie der Güllenkasten sind dafür zu klein. Derzeit halten die Bergbauern 13 Mutterkühe, bis zu 17 Kälber und fünf Rinder für die eigene Aufzucht. Zum Betrieb gehören mehrere Alpen, die sie mit dem eigenen Vieh und zusätzlich mit 500 Schafen und Ziegen bestossen.
Zusätzliche Tiere wirken sich wirtschaftlich positiv aus
Die Familie plant einen Anbau an den bestehenden Stall, um zusätzlichen Platz für Rinder zu schaffen. Durch die eigene Rinderaufzucht können die Tiere auf die Alp mitgenommen und die Mutterkuhherde mit eigener Nachzucht erneuert werden. Neben zusätzlichem Platz für Stroh und Futter soll auch ein weiterer Heuraum entstehen, damit die Bergbauern mehr Heu lagern können, anstatt nach dem zweiten Schnitt viele Grossballen pressen zu müssen. In der Remise kann der Bergbauer die Maschinen warten und reparieren und muss dies nicht mehr wie anhin draussen machen. Zusätzlich wird eine grössere Güllengrube mit Lecküberwachungssystem erstellt. Die zusätzliche Güllekapazität erlaubt es, die Gülle zum optimalen Zeitpunkt auszubringen. Dank der zusätzlichen Tierplätze kann der Bergbetrieb seiner Grösse entsprechend mehr Vieh halten, was sich wirtschaftlich positiv auswirkt. Aufgrund der Vorgaben des Gewässerschutzes verteuert sich das zukunftsfähige Projekt für die vierköpfige Familie, weshalb sie die Schweizer Berghilfe um Unterstützung bittet.
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