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Ein junges Paar im Kanton Luzern hat den elterlichen Mutterkuhbetrieb übernommen. Der alte Stall erfüllt die Anforderungen ans Tierwohl nicht mehr. Ein Umbau ist nötig. Er soll auch eine Arbeitserleichterung bringen.
Der Landwirt und Metallbauer hat den Familienbetrieb im Entlebuch vor wenigen Jahren von seinen Eltern übernommen. Mit seiner Frau und dem gemeinsamen Kleinkind bewirtschaftet er den Hof. Die Eltern des jungen Bergbauern unterstützen die Jungbauern und wohnen mit ihnen im Zweifamilienhaus. Der rund 120-jährige Stall wurde vor einigen Jahren bei der Umstellung von Milchwirtschaft auf Mutterkuhhaltung zu einem einfachen Laufstall umgebaut. Er weist jedoch erhebliche Mängel auf: Die Raumhöhen sind sehr tief, die Laufgänge und Fressplätze sind eng und dunkel und die Belüftung ist unzureichend. Kalben die Kühe oder sind sie krank, gibt es nur eine halb von der Herde abgetrennte Notlösung. Der Heuraum im Obergeschoss ist zu klein, schlecht nutzbar und weist Schäden am Dach auf. Insgesamt erfüllt der Stall die Anforderungen ans Tierwohl kaum.
Die Photovoltaikanlage senkt die Stromkosten des Betriebs
Die junge Bergbauernfamilie möchte den Laufstall umbauen und erweitern. Um eine tierfreundliche Aufstallung zu erreichen, wird der Laufstall neu eingeteilt. Es entstehen eine neue Abkalbe- und Krankenbucht sowie ein Technikraum. Damit genügend Raumhöhe entstehen kann, wird die Holzdecke samt Oberbau abgebrochen. Der neue Oberbau verfügt künftig über genügend Platz für Heu und Stroh und der geplante Heukran erleichtert die Arbeit. Auf dem Giebeldach des neuen Oberbaus möchte die Familie zudem eine Photovoltaikanlage für den Eigengebrauch installieren, damit sie die Stromkosten des Betriebs senken kann. Das junge Paar trägt durch die Hofübernahme bereits eine hohe Schuldenlast und fragt für die Umsetzung des unumgänglichen Projekts die Schweizer Berghilfe um Unterstützung an.
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