Volkswrecks nennt der 53-Jährige seine Ausstellung, die samt Bar und Restaurant in St-Sulpice im Val-de-Travers jedes Wochenende für Besucherinnen und Besucher geöffnet ist. Wer dort, versteckt zuhinterst im Industriegebiet, in die riesige Halle, die mal zu einer Zementmine gehörte, eintritt, landet in einer anderen Welt. Gleich im Eingangsbereich stehen und hängen auf drei Etagen VW Käfer, Karmann Ghias, VW-Busse, Buggys und sogar einige Porsches. Also alles, was mehr oder weniger auf dem klassische VW Käfer mit Heckmotor und Luftkühlung basiert. Es handelt sich bei den Autos allerdings nicht um auf Hochglanz polierte Schmuckstücke. Ihr Zustand bewegt sich eher irgendwo zwischen «stark patiniert» und «schrottreif». «Natürlich wäre es schön, all diese Autos zu restaurieren, aber das ist völlig unrealistisch. Dazu fehlt mir das Geld», sagt Stéphane. Dieses Blech-Panoptikum hat bereits seinen ganz besonderen Reiz, gerade, weil man sich eher als Entdecker auf einem Schrottplatz fühlt als wie ein Museumsbesucher. Betritt man nun aber die wirkliche Ausstellung, werden die Sinne nochmals ganz anders gefordert. Auf drei Etagen sind hier unzählige Exponate ausgestellt, die man am besten als «Stillleben mit Auto» beschreiben kann. Eine Halloween-Ecke mit vielen künstlichen Spinnennetzen und einem Skelett im VW, eine Szene im Wald mit vielen ausgestopften Tieren rund um ein paar verrostete Karossen, eine Absinth-Bar in einem VW-Bus, ein Feuerwehreinsatz, und, und, und.