Berghilfe unterwegs im Val-de-Travers

Einmal im Jahr besucht die Schweizer Berghilfe eine Bergregion und rückt deren Menschen und Projekte in den Mittelpunkt. Hier erfahrt ihr mehr über das Val-de-Travers im Kanton Neuenburg.

Bergbüro im Hotel de l'Aigle in Couvet

Vom 16. bis 19. September arbeitete die Redaktion der Schweizer Berghilfe im Bergbüro im Hotel de l'Aigle in Couvet. Von da aus besuchten wir Projekte der Schweizer Berghilfe und andere spannende Betriebe. Wir trafen uns mit Persönlichkeiten aus der Region und uns von der eindrücklichen Natur rund um den Creux du Van inspirieren lassen. Jemand von uns blieb immer im Berg-Büro, um Interessierten mehr über die Schweizer Berghilfe zu erzählen und zusätzliche Geschichten aufzuschnappen.

Ein Tag – ein Thema

19. September: Genuss

18. September: Natur

17. September: Kultur

16. September: Bewegung

Das Redaktionsteam

Alexandra Rozkosny, Max Hugelshofer, Sylvie Kropf und Lukas Ziegler waren vom 16. bis 19. September 2026 im Bergbüro im Hotel de l'Aigle in Couvet.

Berghilfe unterwegs in den Medien

Schokoträume selber machen

Schokalade ist nicht gleich Schokolade: Das lehrte uns heute der Besuch in der Haute Chocolaterie Jacot in Môtiers. Und wir durften dabei gleich noch selbst Schokotafeln giessen. Köstlich wars.

Wenn es etwas gibt, das nicht aus dem Val-de-Travers wegzudenken ist, dann ist es der Absinth. Der charakteristische Kräuterschnaps war ein internationaler Exportschlager, wurde dann verboten, jedoch heimlich weiterhin produziert. Nach der erneuten Legalisierung entstanden wieder Destillerien, und die Spezialität wird im kleineren Massstab wieder hergestellt und verkauft. Absinth hat das Tal nicht nur kulturell geprägt. Vor dem Verbot lebte ein grosser Teil der Talbevölkerung entweder vom Kräuteranbau oder von der Schnapsproduktion. Nach der Legalisierung erreichte der Absinth wirtschaftlich zwar nie mehr die gleiche Bedeutung, schafft aber dennoch einige Arbeitsplätze. Diese Reportage aus dem Val-de-Travers verfolgt die Entstehung des Absinths vom Feld bis ins Glas. Absinth-Produzent Philippe Martin erhielt genauso Unterstützung von der Schweizer Berghilfe wie das Maison d’Absinthe. Der eine beim Ausbau seiner neuen Destillerie, das andere beim Aufbau des Museums.

Vom Pferdestall zur Absinth-Destillerie

Das Val-de-Travers ist die Heimat des Absinths. In Couvet, wo der Schnaps erfunden wurde, betreibt Philippe Martin seine Destillerie «Absinthe La Valote Martin» in einem ehemaligen Pferdestall. Aber nicht in irgendeinem Pferdestall, sondern in jenem der Familie Pernod. Sie war die erste Familie, die den Absinth Ende des 18. Jahrhunderts im grossen Stil herstellte.

Hier kann wieder gefeiert werden

Vor über zehn Jahren wurde das Hotel de la Truite in der Areuse-Schlucht komplett saniert. Wir haben das Hotel kurz vor der Eröffnung im Jahr 2014 besucht. Ein Rückblick.

Natürlicher Asphalt war einst heiss begehrt im Strassenbau: Im Val-de-Travers befindet sich eine der weltweit wenigen Fundstellen. Erst 1986 endete sein Abbau. Die Tochter eines Minenarbeiters und ihr Ehemann, der Sicherheitschef war, erzählen von der Faszination, aber auch von den Anstrengungen der Arbeit.

Der Hüter vom Creux du Van

Sean Perret hat einen der eindrücklichsten Arbeitsorte im Kanton Neuchâtel. Als Wildhüter und Ranger kümmert er sich um die Natur- und Tierwelt des Creux du Van, einem imposanten Felskessel. Dabei gleicht kein Tag dem anderen.

Den ganzen Sommer lang stellt sich ein ganzes Dorf in den Dienst der Kunst: Skulpturen, Installationen und Anlässe finden sich im Dorf und nahen Wald an der Outdoor-Kunstausstellung Art Môtiers 2026. Drei Monate zuvor sah alles noch anders aus: Künstlerinnen und Künstler legen selbst Hand an, bauen ihre Objekte auf - oder besprechen gar mit einem Höhenprofi, ob eine Montage in einer Felswand überhaupt möglich ist.

Solaranlage zwischen Bahngleisen erfolgreich getestet

Im Val-de-Travers läuft das weltweit erste Solarkraftwerk zwischen Bahngleisen. Ein Jahr nach Projektstart zieht Erfinder Joseph Scuderi eine positive Bilanz. Die Innovation weckt bereits Interesse in Italien, Frankreich und Asien.

Kin-Ball? Was bitteschön ist das? Im Val-de-Travers spielen es immer mehr Leute. Das liegt nicht zuletzt an André Van der Veken. Er ist Präsident des Vereins Valkin, und er hat es sich zur Aufgabe gemacht, den ursprünglich kanadischen Sport ins Val-de-Travers zu bringen. Max will ausprobieren, was sich hinter dem Spiel mit dem grossen Ball verbirgt und nimmt an einem Trainin in Couvet teil. Er kommt dabei nicht nur ins schwitzen, sondern entdeckt auch, dass bei diesem Sport das Soziale mehr zählt als reine Resultate.

Prix Montagne: erfolgreiche Unternehmen aus dem Val-de-Travers

Unterwegs auf Social Media

Live aus dem Val-de-Travers: Vom 16. bis 19. September gabs täglich Neues aus der Region auf unseren Social-Media-Kanälen. Bleibt auf dem Laufenden und folgt uns auf Facebook und Instagram.