Ein Dorf – ein Laden
Ohne Butia wäre Ramosch kein richtiges Dorf mehr.
Ohne Butia wäre Ramosch kein richtiges Dorf mehr.
Ein Dorf ohne Dorfladen ist doch kein richtiges Dorf mehr. Diese Erkenntnis haben viele erst dann, wenn es schon fast zu spät ist. Dann stirbt der Laden entweder, oder die Dorfgemeinschaft schafft es, sich zusammenzuraufen und einen Förderverein oder eine Genossenschaft zu gründen. Erfreulich oft tragen die Bewohnerinnen und Bewohner «ihrem» Dorfladen tatsächlich längerfristig mehr Sorge als zuvor.
Ramosch ist eindeutig so ein Ort. Erfahren Sie mehr über den Alltag in der Butia Ramosch, lernen Sie die lokalen Produzenten kennen und tauchen sie ein, in einen alten Brauch, der die Dorfjugend zusammenbringt – natürlich im Dorfladen.
Ramosch ohne Butia? Das kann sich im Unterengadiner Dorf niemand vorstellen. Der Laden ist viel mehr als nur eine Möglichkeit, einzukaufen.
Bei Mia Iva in Tschlin entsteht nicht nur der traditionelle, grüne Kräuterlikör. Neu produziert Andi Brechbühl auch Pesteda, eine spezielle Gewürzmischung nach altem Rezept.
Mazlas heisst der traditionelle Ramoscher Frühlingsanlass. Es ist eine Art Mischung zwischen Golf und Hornussen, und vor allem von den Männern im Dorf lässt sich das Turnier kaum einer entgehen.
Auf dem Bio-Hof Quadra unterhalb des Dorfes Ramosch leben nicht nur Kühe, sondern auch ein halbes Dutzend Hühner. Deren Eier verkauft Annursi Nef in der Butia Ramosch.
Weiden, schlachten, verarbeiten, verkaufen. All das geschieht bei den Tieren von Familie Cantieni im Umkreis von weniger als fünf Kilometern. Dank der Metzgerei Zanetti.